Review der Redaktion
Amelie Lens liefert mit "drift away" auf Exhale einen Peak-Time-Track, der seinen Namen wörtlich nimmt: Der Groove schiebt unaufgeregt voran, während sich Synth-Flächen langsam in den Vordergrund schieben und wieder zurückziehen. Die Percussion bleibt funktional, die Kick druckvoll, aber nie dominant. Was den Cut aus der Masse hebt, ist die Geduld im Arrangement — Lens lässt Spannung über Minuten atmen, statt auf schnelle Drops zu setzen. In Sets funktioniert er als Brückenstück zwischen treibenden Phasen und euphorischen Höhepunkten. Solide Handwerkskunst, die Club-Funktionalität vor Effekthascherei stellt.
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