ADE: Rückblick auf drei Jahrzehnte Musiktreffen
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
Seit dem Start 1996 hat sich das Amsterdam Dance Event zu einer weltweiten Plattform für Clubkultur, Konferenzen und Networking entwickelt.
Das 1996 von Richard Zijlma und der niederländischen Verwertungsgesellschaft BumaStemra ins Leben gerufene Amsterdam Dance Event begann einst mit einzelnen Clubabenden im Paradiso, Melkweg und Club Escape sowie begleitenden Treffen für das Musikgeschäft. Im Jahr 2025 registrierte die Veranstaltung über 600.000 Gäste bei mehr als 1.200 Events mit rund 3.500 Kunstschaffenden.
Entwicklung und Programmvielfalt
Das fünftägige Zusammentreffen vereint Clubveranstaltungen, Konferenzen und Workshops. Für das aktuelle Programm sind unter anderem folgende Programmpunkte angekündigt:
- Acht Abende von Awakenings in der SugarFactory mit Auftritten von DJ Gigola, Jeff Mills, Prospa und Ben Klock
- Eine 55-stündige Spielraum-Session im Club RAUM mit Dasha Rush, Kittin und The Hacker
- Zwei Fünf-Stunden-Auftritte von KI/KI im Ziggo Dome
- Konzerte wie die Eröffnung mit Jean-Michel Jarre sowie eine Aufführung von Zohars Crawler-Projekt mit Harry Castle im Muziekgebouw
- Das Eröffnungskonzert Swan Lake Remixed mit dem Dutch National Ballet im Gashouder
Nachwuchsförderung und Branchennetzwerk
Neben Großfestivals wie DGTL, Into The Woods, Mystic Garden und Dockyard bietet das Konferenzprogramm Panels zu Sync-Rechten, Labelmodellen mit künstlicher Intelligenz sowie Workshops bei ADE Lab. Die Nachwuchssparte setzt auf Mentoring und Studioprogramme wie das dreitägige Format ADE Lab On Track.
Für die Infrastruktur arbeitet das Event mit der Stadtverwaltung zusammen. So wurden gezielte Nacht-Öffnungszeiten für die Metro abgestimmt, um Reisende nach Schließung der Clubs zu befördern. Künstler wie DJ Bone nutzen die Plattform zudem für soziale Zwecke und sammeln über Ticketverkäufe Spenden für die Organisation Rainbow Soulclub.
Quelle: DJ Mag