AKAI MPC Live II: Standalone-Beatmaking mit eingebauten Monitoren
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
AKAI MPC Live II verbindet Akku-Betrieb, 6,9-Zoll-Touchdisplay und eingebaute Studiomonitore zum eigenständigen Produktionssystem.
Die AKAI MPC Live II ist ein eigenständiger Music-Production-Controller, der ganz ohne angeschlossenen Computer läuft. Akai Professional beschreibt sie als „die vollständige MPC-Erfahrung ohne einen einzigen fehlenden Schritt" – mit Akkubetrieb, vollformatigen Pads und, als Neuerung dieser zweiten Generation, eingebauten Studiomonitoren.
Auf einen Blick
- Standalone-Betrieb – kein Computer nötig
- 16 anschlags- und druckempfindliche RGB-Pads in Originalgröße
- 6,9 Zoll (176 mm) großes Touch-Display
- Bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit
- Erstmals eingebaute Vollbereichs-Stereo-Monitore direkt am Gerät
Der Akku macht den Unterschied
Das zentrale Argument für die Live II ist die Unabhängigkeit vom Studio. Laut Hersteller gilt: „Ein aufladbarer Lithium-Ionen-Akku bedeutet, dass du überall stundenlang arbeiten kannst." Wer sonst mit Laptop, Netzteil und Interface unterwegs ist, bekommt hier ein geschlossenes System zum Einschalten und sofortigen Bespielen – laut technischen Daten mit bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit, über das mitgelieferte Netzteil mit 19 V und 3,42 A wieder aufgeladen.
Dazu passen die 16 anschlags- und druckempfindlichen, RGB-hinterleuchteten Pads mit acht über die Pad-Bank-Tasten erreichbaren Bänken sowie 27 eigens beschriftete Funktionstasten für schnelles Editieren im Spielfluss.
Eingebaute Monitore statt Kopfhörer-Zwang
Neu gegenüber dem ursprünglichen MPC Live sind die eingebauten Stereo-Monitore. Akai wirbt: „Zum ersten Mal überhaupt hast du studiotaugliche Monitore direkt in deine MPC eingebaut. Kein zeitraubendes Suchen nach dem Kopfhörer, kein Kabelgewirr, kein Hochfahren externer Boxen mehr." Für schnelle Ideen unterwegs entfällt damit der Griff zum Kopfhörer – praktisch für spontanes Skizzieren von Techno- oder Hip-Hop-Patterns.
Anschlüsse und Rechenleistung
Trotz des mobilen Fokus bleibt die Live II studiotauglich vernetzt: Ein Quad-Core-ARM-Prozessor mit 2 GB RAM steuert die Engine, 16 GB interner Speicher lassen sich über SATA-Anschluss erweitern. An Anschlüssen stehen laut Datenblatt zwei TRS-Eingänge, sechs TRS-Ausgänge (drei Stereopaare), ein Stereo-Kopfhörerausgang, zwei RCA-Eingänge, je zwei 5-Pol-MIDI-Ein- und Ausgänge, vier TRS-CV/Gate-Buchsen mit acht Ausgängen insgesamt, ein Ethernet-Port, zwei USB-Typ-A- sowie ein USB-Typ-B-Port und ein SD-Kartenslot bereit. WLAN und Bluetooth ermöglichen laut Hersteller „einen komplett kabellosen Workflow", inklusive Ableton-Link-Synchronisation. Mitgeliefert wird zudem die MPC2-Desktop-Software mit Werkzeugen von der Aufnahme bis zum Mastering sowie über 100 Plug-ins von AIR Music Tech.
| Display | 6,9" / 176 mm, Touch, LED-hinterleuchtet |
|---|---|
| Pads | 16 × anschlags- und druckempfindlich, RGB-hinterleuchtet, 8 Bänke |
| Prozessor / RAM | Quad-Core-ARM-Prozessor, 2 GB RAM |
| Speicher | 16 GB, erweiterbar per SATA |
| Akku | Bis zu 5 Stunden, Netzteil 19 V / 3,42 A |
| Maße / Gewicht | 411,5 × 243,8 × 45,7 mm / 3,38 kg |
| Konnektivität | 2× USB-A, 1× USB-B, Ethernet, 2× MIDI In/Out, 4× CV/Gate, SD-Slot, WLAN/Bluetooth |
Häufige Fragen
Braucht man für die MPC Live II einen Computer?
Nein. Das Gerät läuft komplett eigenständig – Akai nennt sie ausdrücklich „Standalone MPC – kein Computer erforderlich". Die mitgelieferte MPC2-Software für Mac und PC ist optional und für den Betrieb nicht nötig.
Was bringt die eingebaute Ableton-Integration?
Laut Hersteller ist die Live II „Ableton-Integration-ready": WLAN sorgt für synchronisiertes Ableton Link, ein ALS-Export vereinfacht das Teilen von Projekten, und „Ableton Control" ermöglicht nahtloses Clip-Starten und Parametersteuerung direkt vom Gerät aus.
Wer sich für portable Produktionshardware interessiert, findet ergänzend die Vorstellung des AlphaTheta CDJ-1500X und den Überblick zum Denon DJ SC6000 Prime auf reunion-radio.com.