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Allen & Heath: Die Firma hinter den Club-DJ-Mixern
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Allen & Heath: Die Firma hinter den Club-DJ-Mixern

· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit

Von Pink-Floyd-Konsolen zum Club-Mixer: Die Geschichte von Allen & Heath, dem britischen Hersteller hinter den DJ-Mixern, erzählt fast 60 Jahre Firmengeschichte.

Wenn du dich durch Club-Setups oder DJ-Booth-Fotos klickst, taucht ein Name immer wieder auf: Allen & Heath. Der britische Hersteller baut heute unter anderem DJ-Mixer für Nachtclubs, hat seine Wurzeln aber nicht im Club, sondern im Studio und auf der Rockbühne der frühen 1970er.

Auf einen Blick

  • Gegründet 1968 von Andy Bereza und Stephen Batiste
  • Sitz in Penryn, Cornwall, England
  • Baute in den frühen 1970ern Mischpulte für The Who und Pink Floyd
  • Mehrfach den Besitzer gewechselt, heute Teil der Audiotonix Group
  • Stellt laut eigener Firmengeschichte auch DJ-Mixer für Nachtclubs her

Vom Rockkonzert zur Studiokonsole

Allen & Heath wurde 1968 von Andy Bereza und Stephen Batiste gegründet, später kamen laut Firmengeschichte auch Ivor Taylor und Andrew Stirling dazu. Der Sitz des Unternehmens liegt bis heute in Penryn in der englischen Grafschaft Cornwall. Schon in den frühen 1970er-Jahren baute die Firma individuelle, quadrofonische Mischkonsolen für die Band The Who – zum Einsatz kamen sie live und bei den Studioaufnahmen zum Album „Quadrophenia".

Die Pink-Floyd-Verbindung

Auch Pink Floyd griffen früh auf Allen-&-Heath-Technik zurück: Die Konsole mit dem Namen MOD1 wurde von Alan Parsons genutzt, um Livekonzerte der Band abzumischen. Zu sehen ist das Pult im Konzertfilm „Live at Pompeii". Für eine noch junge Firma aus Cornwall war die Zusammenarbeit mit zwei der größten Rockacts ihrer Zeit ein früher Beleg dafür, dass die Technik aus Penryn auch auf großen Bühnen bestehen konnte.

Ein Unternehmen mit vielen Besitzern

Die Firmengeschichte von Allen & Heath ist auch eine Geschichte wechselnder Eigentümer. 1991 wurde die Firma von Harman International übernommen. Im Juli 2001 folgte ein Management-Buyout mit Investitionen von 3i und der Bank of Scotland. Im März 2006 kaufte Close Growth Capital den Anteil von 3i in einem zweiten Buyout für 9 Millionen Pfund – zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen 180 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 15 Millionen Pfund. 2008 ging Allen & Heath an D&M Holdings, 2013 verkaufte D&M die Firma weiter an die Private-Equity-Gesellschaft Electra Partners. Heute gehört Allen & Heath zur Audiotonix Group.

1968Gründung durch Andy Bereza und Stephen Batiste in Penryn, Cornwall
Frühe 1970erQuadrofonische Konsolen für The Who, MOD1-Pult für Pink Floyd
1991Übernahme durch Harman International
2001Management-Buyout mit 3i und Bank of Scotland
2006Zweiter Buyout durch Close Growth Capital, 180 Mitarbeiter, 15 Mio. £ Umsatz
2008 / 2013Verkauf an D&M Holdings, dann an Electra Partners
heuteTeil der Audiotonix Group

Neben Mischpulten für Studio und Bühne zählen laut Firmengeschichte auch Soundmanagement-Systeme für industrielle Installationen zum Programm – und eben DJ-Mixer für Nachtclubs. Wer sich für die Technik hinter dem Club-Sound interessiert, findet in unserem Beitrag zum EQ-Mixing für DJs praktische Grundlagen, die sich unabhängig vom Hersteller anwenden lassen. Wer gerade erst sein Equipment zusammenstellt, bekommt im Überblick zum DJ-Setup für Einsteiger einen Einstiegspunkt.

Häufige Fragen

Wo hat Allen & Heath seinen Sitz?

Das Unternehmen sitzt in Penryn in der englischen Grafschaft Cornwall, wo es 1968 gegründet wurde.

Zu welchem Konzern gehört Allen & Heath heute?

Nach mehreren Eigentümerwechseln – unter anderem Harman International, D&M Holdings und Electra Partners – gehört Allen & Heath heute zur Audiotonix Group.


Quelle: Wikipedia, Allen & Heath

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