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Elektron Analog Rytm MKII: Hybrid-Drum-Machine für Hard-Techno
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Elektron Analog Rytm MKII: Hybrid-Drum-Machine für Hard-Techno

· Redaktion re:union Radio · 3 Min. Lesezeit

Acht analoge Stimmen, digitale Sample-Engine, 64-Step-Sequencer: Was den Analog Rytm MKII für Hard-Techno und Industrial auszeichnet.

Der Elektron Analog Rytm MKII ist eine Hybrid-Drum-Machine mit acht Stimmen: Jede verbindet einen analogen Klangteil mit einer digitalen Sample-Engine. Damit lässt sich ein analog erzeugter Kick mit einem gesampelten Industrial-Sound im selben Track übereinanderlegen und gemeinsam durch die analogen Filter- und Overdrive-Stufen schicken. Für Hard-Techno- und Industrial-Producer, die auf der Suche nach lauten, präzisen und live-tauglichen Werkzeugen sind, ist das eine seltene Kombination.

Auf einen Blick

  • Acht analoge Stimmen plus digitale Sample-Engine in einem Gerät
  • Sequencer mit bis zu 64 Steps, Parameter-Locks und Trig-Bedingungen
  • 12 druck- und anschlagsensitive Performance-Pads
  • Analoge Filter, Overdrive und Compressor plus digitales Delay und Reverb

Analoge Stimmen mit dualer VCO-Synthese

Elektron bewirbt den Analog Rytm MKII als „eight voice analog drum computer & sampler“. Jede Stimme erzeugt Kick, Snare, Tom, Hi-Hat oder Cymbal auf analogem Weg und lässt sich per Sound-Parameter formen. Ein zusätzlicher dualer VCO-Synth-Motor liefert laut Hersteller „a charmingly chubby bass level“ für tiefe, satte Bassanteile in den Patterns – ein Detail, das bei Hard-Techno-Produktionen mit ihren tragenden Sub-Kicks direkt greift.

Sample-Engine für Industrial-Texturen

Den entscheidenden Unterschied zu reinen Analog-Drum-Machines macht laut Elektron die zusätzliche digitale Sample-Ebene: „What sets the Analog Rytm MKII apart is the addition of a digital sample layer.“ Eigene Samples – etwa Industrial-Hits, Synth-Stabs oder Field-Recordings – lassen sich einspielen und anschließend durch dieselben analogen Filter- und Overdrive-Stufen schicken wie die analogen Stimmen. Das Aufnehmen selbst beschreibt der Hersteller als unkompliziert: „Sampling is dead easy. Choose the source – the inputs, any of the internal tracks, or the main outs – complete your recording, trim the sample, and that's that.“

Sequencer: Parameter-Locks und Trig-Bedingungen

Der Step-Sequencer erlaubt bis zu 64 Steps pro Pattern. Zentrales Werkzeug ist das Parameter-Locking: „Press a step and tweak any parameter change into it for ultra-fast and detailed sequencing.“ Ergänzt wird das durch Trig-Bedingungen, mit denen sich kontrollierter Zufall und Logik in die Pattern einbauen lassen – laut Elektron „variety-friendly trig conditions“. Für performative Live-Sets kommen 12 große, anschlags- und drucksensitive Pads hinzu, die zusätzlich bis zu 12 Performance-Makros mit mehreren gleichzeitigen Parameteränderungen auslösen können.

Effektsektion: Overdrive, Compressor, Delay und Reverb

Auf der Signalseite kombiniert der Analog Rytm MKII analoge und digitale Effekte. Jede Stimme kann durch analoge Filterung und Overdrive geschickt werden, zusätzlich stehen ein analoger Compressor sowie digitales Delay und Reverb zur Verfügung. Elektron beschreibt den Signalweg so: „Take a route through the analog distortion and compressor circuits while adding even more bells and whistles with the digital reverb and delay effects.“

Stimmen8 (analog + Sample-Engine)
Sequencerbis zu 64 Steps, Parameter-Locks, Trig-Bedingungen
Pads12, anschlags- und drucksensitiv, hinterleuchtet
Effekteanaloger Filter/Overdrive, Compressor, digitales Delay & Reverb
Synth-MotorDual-VCO für zusätzliche Basslevel

Häufige Fragen

Was unterscheidet den Analog Rytm MKII von reinen Analog-Drum-Machines?

Die zusätzliche digitale Sample-Engine: Eigene Aufnahmen laufen durch dieselbe analoge Filter- und Overdrive-Sektion wie die analogen Stimmen, sodass sich analoge Drums und Samples klanglich verschmelzen lassen.

Eignet sich das Gerät für Live-Performances?

Die 12 druck- und anschlagsensitiven Pads lassen sich auch als Performance-Makros nutzen und mehrere Parameter gleichzeitig steuern – ein Merkmal, das gezielt auf den Live-Einsatz ausgelegt ist. Mehr zum harten Sound dieser Machine im Kontext liest du im Vergleich Hard Techno vs. Schranz, und wie Kick-Drums in der Produktion geschichtet werden, zeigt der Beitrag zu Techno-Kick-Drums.


Quelle: Elektron, Analog Rytm MKII – Explore-Seite.

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