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Golden Gate: Reimund Spitzer im Gespräch
Symbolbild (KI-generiert)
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Golden Gate: Reimund Spitzer im Gespräch

· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit

Im Rahmen des Tags der Clubkultur spricht Betreiber Reimund Spitzer über das Golden Gate, die Deutsche Bahn als Vermieterin und urbane Veränderungen.

Im Rahmen des Tags der Clubkultur gab Betreiber Reimund Spitzer Einblicke in die Situation des Berliner Clubs Golden Gate an der Jannowitzbrücke. Die Spielstätte befindet sich direkt in den S-Bahn-Bögen und ist für Wochenendpartys sowie lange Afterhours bekannt.

Außenbereich und bauliche Lage

Der Außenbereich des Clubs liegt auf öffentlichen Parkflächen. Nach Lockerung der pandemiebedingten Regeln führten behördliche Vorgaben zu langen Verhandlungen mit dem Bezirksamt, um die Nutzung zu regeln. Die Außenmauern sind von Schichten aus Streetart und Graffitis überzogen.

Hinsichtlich des Fortbestands verwies Spitzer auf das Mietverhältnis mit der Deutschen Bahn:

„Da haben wir natürlich den Vorteil, dass die Bahn kein normaler Vermieter ist. Die kommen nicht auf die Idee, hier maximal viel Profit rauszuziehen, die wollen vor allem, dass ihre Züge fahren. Das ist ja schon schwierig genug“, sagte Reimund Spitzer.

Das Bauwerk könne nicht abgerissen und kaum saniert werden. In unmittelbarer Nachbarschaft steht zudem ein Neubauprojekt an: Nach einer Einigung zwischen Bezirk Mitte, Baustadtrat und Investor soll auf einer Brachfläche ein 105 Meter hohes Gebäude entstehen.

Szene und Kulturpolitik

Spitzer hob hervor, dass der Zusammenhalt und die Solidarität innerhalb der Berliner Clublandschaft seit der Pandemie spürbar gewachsen seien. Eine Plattform wie der Tag der Clubkultur, der unter dem früheren Kultursenator Klaus Lederer ins Leben gerufen wurde, mache dies greifbar. Pläne für finanzielle Kürzungen im Kulturbereich betrachtete Spitzer hingegen mit Sorge, da Clubs und Kunstschaffende ein wesentlicher Bestandteil der Stadt seien.

Quelle: Groove

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