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I Hate Models: Vom Metal-Fan zur Hard-Techno-Ikone
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I Hate Models: Vom Metal-Fan zur Hard-Techno-Ikone

· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit

I Hate Models prägt die Hard-Techno-Szene wie kaum ein anderer. Werdegang, Sound und Stationen des Franzosen im Überblick.

I Hate Models zählt zu den prägendsten Namen im aktuellen Hard Techno. Der Franzose Guillaume Labadie, Jahrgang 1995, hat sich seit seinem Debüt 2015 vom Newcomer zu einem der gefragtesten Live-Acts der Szene entwickelt – mit einem Sound, der Industrial, EBM und Tech Trance zu einer eigenen, dunklen Handschrift verschmilzt.

Auf einen Blick

  • Bürgerlicher Name: Guillaume Labadie, geboren am 8. Juni 1995 in Frankreich
  • Aktiv seit 2015, erste Single „Persephone“
  • Debüt-EP „Warehouse Memories“ (2016, Label ARTS) mit dem Track „Daydream“
  • Eigenes Label „Disco Inferno“, gegründet Anfang 2021

Vom Metal-Remix zum eigenen Sound

Seinen Künstlernamen erklärt Labadie als Absage an Schubladendenken – eine „Abscheu vor Modellen im wörtlichen Sinn wie im übertragenen“, wie es in seiner Biografie heißt. Musikalisch fing alles mit Remixen von Metal- und Punk-Stücken an, bevor er 2015 mit der Single „Persephone“ den Sprung in die Techno-Szene wagte. Ein Jahr später folgte mit „Warehouse Memories“ auf dem Label ARTS seine erste EP, die bis heute als Startpunkt seiner Karriere gilt.

Perc Trax und der internationale Durchbruch

Der nächste große Schritt kam 2018 mit der EP „Spreading Plague“ auf dem Londoner Industrial-Techno-Label Perc Trax. Die Fachpresse reagierte aufmerksam:

„His sounds become denser“ – Tsugi über die Entwicklung von I Hate Models auf Perc Trax

Auch DJ Mag würdigte sowohl den Haupttrack als auch einen Remix von Perc selbst. Im Juni 2019 erschien mit „L'Âge des métamorphoses“ – zwölf Tracks stark – sein erstes Album, ebenfalls auf Perc Trax. Resident Advisor bewertete das Album differenziert:

„L'Âge Des Métamorphoses is only original when it's not just hammering into your skull“ – Resident Advisor

Trotz der kritischen Töne wählte Mixmag ihn im selben Jahr zu einer der DJ-Entdeckungen des Jahres.

Eigenes Label und große Bühnen

2020 trat I Hate Models gemeinsam mit Anetha und Ascendant Vierge im Rahmen des Possession-Kollektivs für France Télévisions auf. Anfang 2021 gründete er mit „Disco Inferno“ sein eigenes Label und veröffentlichte parallel die EP „Disco Inferno 01“. Die Bühnen wurden größer: Im März 2023 eröffnete er den Club Phantom unter der Pariser Accor Arena, Anfang 2024 bespielte er als erster Act seit über zwei Jahrzehnten einen kompletten Abend in der Halle Tony Garnier in Lyon. Eine Shotgun-Studie kürte ihn im Januar 2024 zum meistgehörten Live-Act der Generation Z – noch vor Fred Again.

Mehr zu aktuellen Veröffentlichungen aus dem Hard-Techno-Umfeld findest du in unserem Überblick zu den besten Hard Techno Releases 2026, die frühere Disco-Inferno-Veröffentlichung „Daydream“ haben wir zudem in der EP-Vorstellung genauer beleuchtet.

Häufige Fragen

Wer steckt hinter I Hate Models?

Hinter dem Pseudonym steht der 1995 geborene Franzose Guillaume Labadie, der seit 2015 aktiv ist und mit seinem eigenen Label Disco Inferno auch als Labelbetreiber arbeitet.

Auf welchen Labels hat I Hate Models veröffentlicht?

Seine Diskografie führt unter anderem über ARTS, das Londoner Label Perc Trax und sein eigenes Label Disco Inferno, das er 2021 gegründet hat.


Quelle: Wikipedia – I Hate Models, abgerufen am 25.09.2026

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