Loops im DJ-Set: Was eine Schleife eigentlich macht
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
Was ein Loop im DJ-Set eigentlich ist und wofür er laut Handbuch gedacht ist – ein Blick auf das Grundprinzip hinter der Schleife.
Loops gehören zu den Grundwerkzeugen im DJ-Set, wenn Übergänge länger dauern sollen als der Track selbst hergibt. Native Instruments beschreibt einen Loop im Traktor-Handbuch als Audio-Schnipsel, der sich wiederholt – gedacht, um Teile eines Tracks zu remixen und Übergänge zu verlängern.
Beat-genau statt beliebig lang
Wie lang oder groß eine Schleife im Einzelfall ausfällt, ist unterschiedlich. Ausgerichtet bleibt sie laut Handbuch aber immer am Takt des Tracks:
„The length or size of Loops differ but are always beat-accurate. This means Loops always stick to the beat.“
— Native Instruments, Traktor Pro Manual
Wofür Loops im Set gedacht sind
Laut Traktor-Handbuch dienen Loops in erster Linie zwei Zwecken: um Teile eines Tracks zu remixen und um Übergänge zeitlich zu strecken. Damit lässt sich etwa ein Break oder ein Intro künstlich verlängern, ohne dass dafür zusätzliches Audiomaterial nötig wäre – die Schleife füllt die Zeit, die für einen sauberen Blend gebraucht wird. Die genaue Bedienung, also welche Tasten oder Bedienfelder dafür im jeweiligen Programm zum Einsatz kommen, unterscheidet sich zwischen den Anwendungen und steht im Detail in den Original-Handbüchern.
Wie du im Anschluss an eine Schleife die Frequenzen zweier Tracks sauber trennst, zeigt DJ-Tipp: So mixt du perfekte Übergänge mit dem EQ.
Quelle: rekordbox 7 Instruction Manual (AlphaTheta), Traktor Pro Manual (Native Instruments)