Moog Subsequent 37: analoger Mono-Synth mit Sub-37-Erbe
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Moog Subsequent 37: analoger Mono-/Duo-Synthesizer mit zwei Oszillatoren, wählbarem Filter, Aftertouch-Tastatur und 256 Patch-Speicherplätzen für eigene Sounds.
Der Moog Subsequent 37 ist ein analoger Synthesizer, den Moog Music im August 2017 als Nachfolger des Sub 37 vorgestellt hat. Er arbeitet monophon oder duophon nach dem Prinzip der subtraktiven Synthese und richtet sich an alle, die satte Basslines und rohe analoge Leads suchen, statt auf Presets zu vertrauen.
Auf einen Blick
- Analoger Mono-/Duo-Synthesizer, Nachfolger des Moog Sub 37
- Zwei Oszillatoren und zwei LFOs, subtraktive Klangerzeugung
- Wählbares Tiefpassfilter mit 6, 12, 18 oder 24 dB/Oktave
- 256 Speicherplätze, MIDI sowie CV/Gate-Anschlüsse
Klangerzeugung: zwei Oszillatoren, ein wandelbares Filter
Im Kern des Subsequent 37 arbeiten zwei analoge Oszillatoren zusammen mit zwei LFOs. Das Herzstück ist das Tiefpassfilter, das sich zwischen 6, 12, 18 und 24 dB pro Oktave umschalten lässt und dem Instrument damit einen ungewöhnlich breiten Klangbereich verschafft – von schlanken, bissigen Basslines bis zu weich gefilterten Flächen.
Tastatur, Speicher und Ausdruck
Die 37 Tasten reagieren auf Anschlagsdynamik und Aftertouch, was den Subsequent 37 auch für ausdrucksstarke Lead-Linien im Live-Einsatz interessant macht. 256 interne Speicherplätze nehmen eigene Sounds auf. Eingebaute Effekte besitzt das Gerät nicht – wer Delay, Reverb oder Verzerrung braucht, muss dafür externes Gerät oder den Mixer bemühen.
Schnittstellen: MIDI, CV und die limitierte CV-Variante
Neben MIDI bringt der Subsequent 37 CV/Gate-Eingänge mit, über die er sich in modulare Setups einbinden lässt. Eine auf 2.000 Stück limitierte Sonderversion, der Subsequent 37 CV, ging noch einen Schritt weiter: Sie ergänzte vier frei zuweisbare CV-Ausgänge und zwei Gate-Ausgänge, die dem regulären Subsequent 37 fehlen.
Technische Daten
| Typ | Analoger Mono-/Duo-Synthesizer |
|---|---|
| Vorstellung | August 2017, Nachfolger des Sub 37 |
| Oszillatoren | 2, dazu 2 LFOs |
| Filter | Tiefpass, wählbar 6/12/18/24 dB/Oktave |
| Tastatur | 37 Tasten, Velocity und Aftertouch |
| Speicher | 256 Patches |
| Effekte | keine eingebauten Effekte |
| Schnittstellen | MIDI, CV/Gate-Eingänge |
Häufige Fragen
Ist der Moog Subsequent 37 polyphon spielbar?
Nein. Er ist als monophoner beziehungsweise duophoner Synthesizer ausgelegt, spielt also maximal zwei Stimmen gleichzeitig – klassisch für analoge Bass- und Lead-Maschinen dieser Bauart.
Was unterscheidet den Subsequent 37 von der CV-Version?
Die limitierte Subsequent 37 CV bietet zusätzlich vier zuweisbare CV-Ausgänge und zwei Gate-Ausgänge für den Einsatz in modularen Systemen, die der Standardversion fehlen. Wer eigene Sounds programmiert, findet dazu passende Grundlagen im Beitrag zum harmonischen Mixen oder in unserer Übersicht zu aktuellen Dark-Techno-Releases, in denen analoge Bässe dieser Art oft den Ton angeben.
Quelle: Wikipedia, Moog Subsequent 37.