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Moog Subsequent 37: Der analoge Duophon-Synth für Bass und Leads
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Moog Subsequent 37: Der analoge Duophon-Synth für Bass und Leads

· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit

Der Moog Subsequent 37 ist ein monophoner bis duophoner Analogsynthesizer mit 37 Tasten und zwei Oszillatoren.

Der Moog Subsequent 37 ist ein analoger Synthesizer aus Moogs Sub-37-Reihe, der seit August 2017 gebaut wird und bis heute im Programm des Herstellers steht. Er richtet sich an Produzenten und Live-Musiker, die einen kompakten, monophonen bis duophonen Analog-Synth für Bassläufe und Leads suchen.

Auf einen Blick

  • 37 Tasten, zwei Oszillatoren, analog-subtraktive Klangerzeugung
  • Monophoner oder duophoner Betrieb möglich
  • Ein umschaltbares Tiefpassfilter mit 6, 12, 18 oder 24 dB/Oktave
  • 256 Speicherplätze für Patches, Steuerung über MIDI, CV/Gate, Aftertouch und Velocity

Herkunft: Aus dem Sub 37 hervorgegangen

Der Subsequent 37 baut auf dem 2014 vorgestellten Moog Sub 37 auf. Zwischenstation war im Mai 2017 der limitierte Subsequent 37 CV mit zusätzlichen CV- und Gate-Ausgängen, von dem nur 2.000 Einheiten gebaut wurden. Die reguläre Version übernahm anschließend zentrale Neuerungen dieser limitierten Auflage, etwa ein neues Tastaturbett, verzichtete aber auf die zusätzlichen CV/Gate-Ausgänge.

Klangerzeugung und Bedienkonzept

Im Kern arbeitet der Subsequent 37 mit zwei Oszillatoren und zwei LFOs nach dem Prinzip der analog-subtraktiven Synthese. Die Polyphonie ist auf monophonen beziehungsweise duophonen Betrieb begrenzt — für dichte Akkordflächen ist das Gerät also nicht gedacht, wohl aber für prägnante Basslinien und Lead-Sounds, bei denen zwei Stimmen gleichzeitig für Intervalle oder Unisono-Effekte genutzt werden können. Das einzelne, aber umschaltbare Tiefpassfilter deckt mit 6, 12, 18 und 24 dB/Oktave vier unterschiedliche Flankensteilheiten ab.

Speicher und Anschlüsse

256 interne Speicherplätze erlauben es, eigene Patches abzulegen und live schnell abzurufen. Angesteuert wird der Synthesizer über MIDI sowie klassische CV/Gate-Verbindungen, zusätzlich unterstützt die Tastatur Aftertouch und Anschlagdynamik (Velocity) — beides Ausdrucksmittel, die beim Spiel mit Modulationen und Lautstärke feinere Nuancen erlauben.

HerstellerMoog Music
Tasten37
Polyphoniemonophon / duophon
Oszillatoren2
LFOs2
Filter1 schaltbares Tiefpassfilter (6/12/18/24 dB/Oktave)
Speicher256 Patches
SteuerungMIDI, CV/Gate, Aftertouch, Velocity
MarkteinführungAugust 2017

Der reguläre Subsequent 37 „includes many of the features of the limited edition Subsequent 37 CV, including a new key bed“ — allerdings ohne dessen zusätzliche CV- und Gate-Ausgänge.

Wer mit CDJs und Mixern wie dem AlphaTheta CDJ-1500X auflegt, produziert seine eigenen Sounds oft mit genau solchen Analog-Synths — für harmonisch stimmige Übergänge zwischen selbst produzierten Tracks lohnt sich zudem ein Blick auf das Camelot Wheel.

Häufige Fragen

Ist der Moog Subsequent 37 polyphon spielbar?

Nein, er ist monophon beziehungsweise duophon ausgelegt und damit auf maximal zwei gleichzeitig klingende Stimmen begrenzt — für Bassläufe und Leads reicht das, für mehrstimmige Akkorde nicht.

Was unterscheidet den Subsequent 37 vom ursprünglichen Sub 37?

Der Subsequent 37 übernahm zentrale Verbesserungen der limitierten Sonderedition Subsequent 37 CV, darunter ein neues Tastaturbett, jedoch ohne deren zusätzliche CV- und Gate-Ausgänge.


Quelle: Wikipedia: Moog Sub 37

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