Planetary Assault Systems: Planetary People auf Ostgut Ton
· Redaktion re:union Radio · 3 Min. Lesezeit
Planetary Assault Systems: Luke Slaters Album Planetary People auf Ostgut Ton – zwölf Tracks zwischen Acid, Tribal-Percussion und Berghain-Härte.
Wenn du nach dem dunklen Berliner Sound von 2026 suchst, landest du nicht bei einer anonymen Compilation, sondern bei Planetary Assault Systems: Luke Slater, einer der dienstältesten Residents im Berghain, hat am 15. Mai 2026 sein Album Planetary People auf Ostgut Ton veröffentlicht. Es ist das erste P.A.S.-Album auf dem Hauslabel des Clubs seit Arc Angel aus dem Jahr 2016.
Auf einen Blick
- Album von Planetary Assault Systems (Luke Slater), erschienen am 15. Mai 2026 auf Ostgut Ton, Katalognummer OSTGUTLP39.
- Zwölf Tracks plus der digitale Bonus „Presently My Soul Grew Stronger“.
- Geschrieben und produziert von Slater in seinem Studio Space Station Ø in Großbritannien, gemastert von Stefan Betke bei Scape Mastering in Berlin.
- Vorab erschien „Retina Burn“.
Zehn Jahre nach Arc Angel: Sound und Hintergrund
Seit Mitte der Neunziger prägt Slater unter dem Namen Planetary Assault Systems einen Techno, den das Label als „bleepy, polyrhythmic, industrial-strength“ beschreibt. Seine Alben entstehen nach eigener Aussage in ihrem eigenen Tempo: Äußere Signale und Zeichen müssen zusammenkommen, bis das Rezept stimmt.
Planetary People ist laut Ostgut Ton ebenso von Live-Räumen und Publikum geprägt wie vom Studio. Slater verbindet darauf Ideen aus seinen Live-Shows mit Studioarbeit.
„10 years since I released Arc Angel on Ostgut Ton, and it's a fitting pleasure to combine live show ideas and studio work for the new album, served up with raw energy“
— Luke Slater, Ostgut Ton / Berghain
Die Tracks: von korrodiertem Acid bis Beton Brut
Der Opener „Into The Night“ baut laut Label eine dystopische Umgebung aus korrodiertem, hallgetränktem Acid. „Labyrinth“ wechselt in tribalistische Percussion, „Quadrant 10“ ist klarer, delaylastiger Techno mit Noise-Spritzern über gesättigten Kicks.
„Retina Burn“ rollt auf wuchtigen 909-Zyklen mit Rave-Stabs, stottert, reduziert sich auf eine nackte, hallende Kick und baut sich neu auf. „Beton Brut“ nennt Ostgut Ton den dunkelsten und unnachgiebigsten Track der Platte: Percussion, die durch einen riesigen Hallraum stampft. Wer eher auf Groove steht, findet in „Ha Jam“ tanzbaren, funky Techno mit einem Lachen, das zwischen klirrenden Metallblöcken hin- und herspringt.
Am Ende steht „Generation Slip“, düster und mahlend, mit Funken und Stahlgeräuschen. Der digitale Bonus „Presently My Soul Grew Stronger“ verzichtet auf die Kick und setzt auf warme Flächen und metallische Percussion. Wenn dich die härtere Seite reizt, lohnt auch ein Blick auf unsere Industrial-Techno-Releases im September 2026.
Release-Daten
| Künstler | Planetary Assault Systems (Luke Slater) |
|---|---|
| Titel | Planetary People |
| Label | Ostgut Ton |
| Katalognummer | OSTGUTLP39 |
| Veröffentlichung | 15. Mai 2026 |
| Tracks | 12 plus 1 digitaler Bonustrack |
| Vorab-Single | Retina Burn |
| Produktion | Space Station Ø, Großbritannien |
| Mastering | Stefan Betke, Scape Mastering Berlin |
| Artwork | Ölgemälde von Viron Erol Vert, Layout Yusuf Etiman |
Label und Einordnung
Die Verbindung zu Ostgut Ton reicht bis 2009 zurück, als Temporary Suspension auf dem Label erschien. Es folgten The Messenger, Arc Angel und Plantae. Resident Advisor ordnet Planetary People als erste Ostgut-Veröffentlichung Slaters seit Plantae aus dem Jahr 2019 ein; im Vorjahr war zudem das Remix-Paket Reassembled mit Beiträgen von Chlär, Len Faki und Oscar Mulero erschienen.
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Häufige Fragen
Wer steckt hinter Planetary Assault Systems?
Der Produzent Luke Slater, der das Projekt seit Mitte der Neunziger betreibt und zu den langjährigen Residents des Berghain zählt.
Wann ist Planetary People erschienen?
Am 15. Mai 2026 auf Ostgut Ton, dem Label des Berghain.
Wie viele Tracks hat das Album?
Zwölf Tracks; die digitale Ausgabe enthält zusätzlich „Presently My Soul Grew Stronger“.
Quelle: Berghain / Ostgut Ton, Resident Advisor, Electronic Groove