Pioneer DJ CDJ-3000: Der Multiplayer für Club und Studio
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Der Pioneer DJ CDJ-3000 bringt 9-Zoll-Touchscreen, Pro-DJ-Link-Vernetzung, Cloud-Anbindung und 96-kHz-Audioverarbeitung in die Club-DJ-Kabine.
Der Pioneer DJ CDJ-3000 ist der aktuelle Club-Multiplayer des Herstellers, und wer ihn zum ersten Mal bedient, merkt sofort: Hier wurde an jeder Ecke nachgeschärft. Pioneer DJ nennt das Gerät selbst einen „evolved flagship multi player“, der stabile Performance mit neuen Funktionen verbindet – getragen von einer eigenen Mikroprozessor-Einheit (MPU) im Inneren.
Auf einen Blick
- 9 Zoll großer Touchscreen mit vollem Farbdisplay
- 8 mehrfarbige Hot-Cue-Tasten direkt unter der Wellenform
- Pro-DJ-Link per Gigabit-Ethernet für bis zu sechs Geräte
- Audioverarbeitung mit 96 kHz / 32 Bit Fließkomma
Ein Display, das mitdenkt
Im Zentrum steht der 9-Zoll-Touchscreen. Er zeigt nicht nur die Wellenform in drei Frequenzbändern und gestapelte Ansichten mehrerer Decks, sondern auch das Artwork direkt in der Mitte des neu gestalteten Jog-Wheels. Laut Hersteller wurde die Touch-Latenz des Jogs gegenüber früheren Modellen spürbar reduziert – wichtig für alles, was mit Scratchen oder engem Nudging zu tun hat.
Acht Hot Cues, feste Beat-Sprünge
Die acht mehrfarbigen Hot-Cue-Tasten sitzen linear unter der Wellenform und lassen sich so im Set schnell und ohne Suchen treffen. Dazu kommen eigene Beat-Jump-Tasten, die in festen Schritten von einem halben bis zu 64 Beats springen, sowie ein Auto-Beat-Loop für 4- und 8-Beat-Schleifen mit der Möglichkeit, auch ungerade Loop-Längen zu setzen.
Vernetzt bis in die Cloud
Über Pro DJ Link lassen sich per Gigabit-Ethernet bis zu sechs CDJ-3000 miteinander verbinden. Per USB spricht das Gerät mit rekordbox ebenso wie über USB-HID-Unterstützung mit Serato DJ Pro, Traktor Pro 3 oder djay Pro AI für Mac. Mit rekordbox CloudDirectPlay und Beatport-Streaming lässt sich zudem direkt aus der Cloud-Bibliothek spielen, ohne vorher Dateien auf einen Stick zu kopieren – inklusive Cloud-Analyse, die BPM und Beatgrid automatisch zieht, sowie Key Sync und manuellem Key Shift.
Sauberer Sound als Basis
Intern verarbeitet der CDJ-3000 sämtliche Audioformate mit 96 kHz und 32 Bit Fließkomma-Genauigkeit. Der Hersteller gibt an, den DAC-Schaltkreis überarbeitet zu haben, um das digitale Rauschen am analogen Ausgang zu senken. Mit 329 × 118 × 453 mm und 5,5 kg Gewicht bleibt das Gehäuse dabei im gewohnten Club-Format, inklusive verriegelbarem V-Lock-Netzkabel für ausgewählte Regionen.
Wer regelmäßig auf Standalone-Media-Player setzt oder sich fragt, wie sich EQ-Mixing im Übergang mit einem großen Touch-Display kombinieren lässt, findet im CDJ-3000 die technische Grundlage dafür in einem Gerät.
| Display | 9 Zoll, HD-Touchscreen |
|---|---|
| Hot Cues | 8 mehrfarbige Tasten |
| Vernetzung | Pro DJ Link (Gigabit-Ethernet), bis zu 6 Geräte |
| Audio | 96 kHz / 32 Bit Fließkomma |
| Maße | 329 × 118 × 453 mm, 5,5 kg |
„Evolved flagship multi player“ mit „stable performance and advanced new features“ durch die integrierte MPU.
Häufige Fragen
Wie viele CDJ-3000 lassen sich koppeln?
Über Pro DJ Link per Gigabit-Ethernet unterstützt der CDJ-3000 den gleichzeitigen Betrieb von bis zu sechs Geräten im Verbund.
Läuft der CDJ-3000 auch ohne USB-Stick?
Ja: Mit rekordbox CloudDirectPlay und Beatport-Streaming greift das Gerät direkt auf Cloud-Bibliotheken zu, die Cloud-Analyse liefert dabei automatisch BPM und Beatgrid.