Pioneer DJ DDJ-FLX10: 4-Kanal-Controller mit STEMS-Technik
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Der Pioneer DJ DDJ-FLX10 trennt Songs live in Vocals, Drums und Instrumental und verbindet Sets automatisch per Mix Point Link – für Rekordbox und Serato.
Der Pioneer DJ DDJ-FLX10 ist ein 4-Kanal-Controller, der zwei Funktionen mitbringt, die es bei Pioneer DJ vorher so nicht gab: Live-Stem-Trennung und automatische Übergänge per Mix Point Link. Für Sets mit Rekordbox oder Serato DJ Pro reicht der Controller ohne Zusatzsoftware.
Auf einen Blick
- 4-Kanal-Controller, 716 × 73,4 × 400,3 mm, 6,7 kg
- STEMS-Technologie trennt Vocals, Drums und Instrumental in Echtzeit
- Mix Point Link für automatische Übergänge an festgelegten Punkten
- Plug-and-Play mit Rekordbox und Serato DJ Pro
STEMS: Remixe direkt am Controller
Herzstück des DDJ-FLX10 ist die STEMS-Funktion. Sie zerlegt einen geladenen Track in drei Teile – Vocals, Drums und den restlichen Instrumentalpart – und macht jeden davon einzeln steuerbar. Damit lassen sich Mashups und Remixe direkt während des Sets bauen, ohne den Track vorher aufwendig zu bearbeiten.
Mix Point Link: Übergänge ohne Handarbeit
Mix Point Link beschreibt Pioneer DJ als „completely new playback concept“: Der Controller markiert Übergangspunkte in zwei Tracks und spielt sie automatisch nahtlos ineinander. Wer lieber selbst mixt, kann die Funktion natürlich ignorieren – sie ist ein Zusatzwerkzeug, kein Zwang.
Pads, Jogräder und der neue Crossfader
Jedes der beiden Decks bekommt acht hinterleuchtete Gummi-Pads für Hot Cues, Pad-FX, Beat Jump und den Sampler. Neu bei Pioneer DJ sind die mehrfarbigen Jogringe – laut Hersteller ein Novum in der eigenen Controller-Reihe. Beim Crossfader setzt der DDJ-FLX10 auf den MAGVEL FADER mit einem 4-Sensor-System, eine Stufe über dem bisherigen 2-Sensor-Aufbau.
Anschlüsse und Software
Verbunden wird der Controller per USB-C. Über einen DMX-Ausgang lässt sich zudem die Lighting-Funktion von Rekordbox ansteuern, um Bühnenlicht direkt vom DJ-Pult aus zu schalten. Im Lieferumfang steckt außerdem ein Gutschein für das Serato-Erweiterungspaket „Pitch 'n Time DJ“, das Key-Shifting und Sync-Funktionen nachrüstet.
„Free plug-and-play compatibility with rekordbox and Serato DJ Pro“ – Pioneer DJ zur Software-Anbindung des DDJ-FLX10.
| Kanäle | 4 |
|---|---|
| Maße (B×H×T) | 716 × 73,4 × 400,3 mm |
| Gewicht | 6,7 kg |
| Pads pro Deck | 8 |
| Anschluss | USB-C |
| Software | Rekordbox, Serato DJ Pro |
Häufige Fragen
Braucht man für den DDJ-FLX10 zusätzliche Software?
Nein. Der Controller läuft im Plug-and-Play-Betrieb direkt mit Rekordbox und Serato DJ Pro.
Was bringt Mix Point Link im Vergleich zum manuellen Mixen?
Die Funktion setzt automatisch Übergänge an vorher markierten Punkten zweier Tracks um. Sie ersetzt kein manuelles Mixen, sondern ergänzt es als Option – etwa für schnelle Übergänge oder Einsteiger.
Wer sich zusätzlich mit harmonischem Mixen per Camelot Wheel beschäftigt oder Hot Cues und Beat Jump gezielt einsetzen will, findet in der STEMS- und Mix-Point-Link-Kombination des DDJ-FLX10 ein weiteres Werkzeug für den Übergang.