Pioneer DJ DDJ-FLX10: Vier Kanäle, Stems und DMX-Ausgang
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Der Pioneer DJ DDJ-FLX10 trennt Vocals, Drums und Instrumente live und bringt Mix Point Link sowie einen eigenen DMX-Ausgang für Lichtsteuerung mit.
Der Pioneer DJ DDJ-FLX10 ist ein 4-Kanal-Controller von AlphaTheta, der Tracks per STEMS-Technologie in Echtzeit in Vocals, Drums und Instrumente zerlegt. Das Gerät zerlegt jeden geladenen Track direkt am Controller, ohne vorbereitete Acapellas oder Instrumentals – Grundlage für Mashups aus dem laufenden Set heraus.
Auf einen Blick
- 4-Kanal-Controller für rekordbox und Serato DJ Pro
- Echtzeit-Track-Trennung in Vocals, Drums und Inst (STEMS)
- Eigener DMX-Ausgang für Lichtsteuerung ohne externes Interface
- Erweitertes On-Jog-Display mit vier wählbaren Anzeigemodi
Track-Trennung als zentrales Werkzeug
Über die Funktionen Active Part und Part Iso regelst du Lautstärke oder Stummschaltung von Vocals, Drums und Inst getrennt für jeden Deck. Mit Part Instant Doubles lässt sich ein isolierter Teil eines Tracks direkt auf ein anderes Deck werfen, FX Part Select richtet Beat- und Color-FX gezielt auf einen dieser Anteile. Damit entstehen Mashups aus dem laufenden Set heraus, ohne dass die Stems vorher aufbereitet werden müssen.
Mix Point Link und das On-Jog-Display
Mit Mix Point Link führt der DDJ-FLX10 eine Funktion ein, die Übergänge zwischen Tracks automatisch sauber verknüpft und so die Hände für Effekte und Mashups freihält. Am Jogwheel selbst zeigt das von der DDJ-1000 weiterentwickelte On-Jog-Display wahlweise Deck-Infos, gezoomte Waveforms, das Artwork des laufenden Tracks oder ein eigenes Logo – inklusive 3-Band-Waveform-Darstellung, wie sie sonst dem CDJ-3000 vorbehalten ist.
Licht direkt aus dem Controller steuern
Ungewöhnlich für einen Controller dieser Klasse: Der DDJ-FLX10 besitzt einen eigenen DMX-Ausgang (3-Pol-XLR). Kompatible Lichttechnik lässt sich damit ohne zusätzliches DMX-Interface direkt anschließen und über die rekordbox-Lighting-Funktion steuern – wahlweise manuell eingerichtet oder automatisch passend zur Musik.
Technische Daten
| Software | rekordbox, Serato DJ Pro |
|---|---|
| Frequenzgang | 20 Hz – 20 kHz |
| Störabstand | 110 dB (USB), 94 dB (Line), 83 dB (Phono) |
| Eingänge | 2× Line, 2× Line/Phono, 2× Mic (XLR/Klinke) |
| Ausgänge | 2× Master (XLR/RCA), 1× Booth, 2× Kopfhörer |
| USB | 2× USB-C |
| Sonstiges | 1× DMX-Ausgang (3-Pol-XLR) |
| Abmessungen | 716 × 400,3 × 73,4 mm |
| Gewicht | 6,7 kg |
„You can add hypnotic lighting effects to your performances with the DDJ-FLX10, which includes a DMX output so you can connect lighting fixtures without the need for any other equipment.“
Häufige Fragen
Braucht man für die Stems-Funktion eine bestimmte Software?
Der DDJ-FLX10 ist für rekordbox und Serato DJ Pro ausgelegt, die Track-Trennung in Vocals, Drums und Inst läuft direkt über die Hardware-Bedienelemente des Controllers.
Wie unterscheidet sich das On-Jog-Display von älteren Pioneer-Controllern?
Es ist eine Weiterentwicklung des Displays der DDJ-1000 und bietet vier Modi – darunter eine 3-Band-Waveform-Darstellung, wie sie sonst dem CDJ-3000 vorbehalten ist, sowie eine Artwork-Anzeige des laufenden Tracks.
Wer die Stems-Idee weiterdenkt, findet sie in ähnlicher Form beim DDJ-FLX10 als Stems-Controller für Live-Remixe. Wer stattdessen einen Standalone-Media-Player sucht, findet Details zum Denon DJ SC6000 Prime.
Quelle: Pioneer DJ News, AlphaTheta Corporation.