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Roland TR-6S: Sechs Roland-Klassiker in einer Groovebox
Symbolbild (KI-generiert)
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Roland TR-6S: Sechs Roland-Klassiker in einer Groovebox

· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit

Der Roland TR-6S vereint Klangmodelle von TR-808, TR-909 und weiteren Roland-Drumcomputern in einer kompakten, batteriebetriebenen Groovebox für unterwegs.

Der Roland TR-6S packt Klangmodelle von sechs Roland-Klassikern in ein Gerät, das in eine Jackentasche passt. Statt eines einzelnen Drumcomputer-Sounds bringt er die Schaltungsmodelle von TR-808, TR-909, TR-606, TR-707, TR-727 und CR-78 auf sechs Spuren zusammen – gedacht für Musiker, die unterwegs oder auf kleinem Raum produzieren wollen und auch in beengten Studio-Umgebungen oder auf Live-Rigs Platz finden sollen.

Auf einen Blick

  • Klangmodelle von TR-808, TR-909, TR-606, TR-707, TR-727 und CR-78 plus FM-Synthese
  • 6 Spuren, 16-Step-Sequenzer mit 8 Variationen pro Pattern
  • Eigene Samples per SD-Karte (WAV/AIFF), bis zu 180 Sekunden pro Datei
  • Betrieb über 4 AA-Batterien oder USB, rund 4,5 bis 5,5 Stunden Laufzeit

Sechs Spuren, ein ganzes Instrumentenarchiv

Jede der sechs Spuren des TR-6S lässt sich einzeln mit einem Instrument belegen: 11 Bass-Drum-, 8 Snare-, 19 Tom-, 8 Hi-Hat- und 8 Cymbal-Töne stehen zur Auswahl, dazu 24 Percussion- und 72 FM-Klänge sowie Rim-Shots und Hand-Claps. Roland gibt die Zahl der werkseitigen Presets mit über 300 Tones an. Wer eigene Sounds braucht, importiert WAV- oder AIFF-Dateien per SD-Karte – einzelne Samples dürfen bis zu 180 Sekunden lang sein, insgesamt stehen rund 600 Sekunden Speicher zur Verfügung.

Sequenzer mit Scatter und Motion Recording

Der Sequenzer arbeitet mit 16 Steps pro Variation und acht Variationen (A bis H) je Pattern, ergänzt um Sub-Steps, Flams, Step-Loop, Motion Recording sowie Probability-Funktionen für Steps und Sub-Steps. Die Scatter-Funktion verfremdet laufende Patterns live per Knopfdruck – ein Werkzeug für Breaks und Übergänge, ohne den Sequenzer anzuhalten. Bis zu 128 User-Patterns und 128 User-Drumkits lassen sich ablegen.

Effekte und Anschlüsse

Pro Instrument stehen Hochpass- und Tiefpassfilter, Kompressor, Drive, Crusher und Ring-Modulator bereit. Auf der Masterspur liegen Reverb, Delay, Phaser, Distortion, eine Vinyl-Simulation und Sidechain-Kompression. Für die Anbindung an andere Geräte gibt es MIDI In/Out sowie einen USB-B-Port für Audio und MIDI gleichzeitig, dazu einen Kopfhörerausgang und Ausgänge im 6,3-mm-Klinkenformat (L/Mono, R). Eigene Sounds und Backups wandern über eine SD-Karte auf das Gerät.

Spuren6, je mit eigenem Instrument
KlangmodelleTR-808, TR-909, TR-606, TR-707, TR-727, CR-78, FM-Synthese
Sample-ImportWAV/AIFF per SD-Karte, max. 180 s pro Datei
AnschlüsseMIDI In/Out, USB-B, Kopfhörer, 6,3-mm-Klinke (L/Mono, R)
Stromversorgung4× AA-Batterie oder USB, 4,5–5,5 Std. Laufzeit
Maße / Gewicht224 × 132 × 60,1 mm / 705 g mit Batterien

Laut Roland findet die TR-6S „selbst in beengten Studio-Umgebungen oder Live-Rigs“ ihren Platz.

Wer live mit CDJs oder einem DJ-Mixer arbeitet, kann den TR-6S als Zusatzinstrument für Live-Percussion-Layer über bestehende Sets einsetzen. Wer die Grundlagen des harmonischen Auflegens noch verfeinern will, findet dazu einen eigenen Leitfaden zum Camelot Wheel auf reunion-radio.com.

Häufige Fragen

Kann der TR-6S eigene Samples abspielen?

Ja. Über eine SD-Karte lassen sich WAV- oder AIFF-Dateien importieren, einzelne Samples dürfen bis zu 180 Sekunden lang sein, insgesamt stehen laut Roland rund 600 Sekunden Speicherplatz zur Verfügung.

Läuft der TR-6S auch ohne Steckdose?

Ja, er lässt sich mit vier AA-Batterien betreiben. Roland gibt die Laufzeit mit rund 4,5 Stunden bei Alkali-Batterien und etwa 5,5 Stunden bei Ni-MH-Akkus an, alternativ läuft das Gerät über USB.


Quelle: Roland, Produktseite TR-6S.

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