Arturia präsentiert den MiniFreak 49 mit normalgroßen Tasten, einer druckempfindlichen XYZ-Touch-Matrix sowie Neuerungen wie Filter-FM und Voice Panning.
Arturia hat den MiniFreak 49 vorgestellt und erweitert damit das Konzept des sechsstimmigen Hybrid-Synthesizers in einem größeren Gehäuse.
Neue Hardware mit vergrößerter Tastatur
Die wesentliche Änderung liegt im Tastenbett: Statt der 37 Slim-Keys des kompakten Modells bietet das Gerät 49 normalgroße, halbgewichtete Tasten mit Velocity und Mono-Aftertouch. Links daneben befinden sich Pitch- und Modulationsräder aus Aluminium. Zudem ist eine druckempfindliche XYZ-Touch-Matrix integriert, die Modulation, Navigation und Performance vereint. Über diese Fläche lassen sich Presets anwählen, Modulationsziele definieren sowie Makros, Gate und die Spice-Funktion steuern. Bipolare und Vektor-Layouts ermöglichen Wechsel zwischen gegensätzlichen Einstellungen, während der Druck als dritte Dimension dient.
Klangfunktionen und Ausstattung
Auf klanglicher Ebene ergänzt Arturia zwei Funktionen: Audio-rate Filter FM aus einer der beiden Engines sorgt für zusätzliche Texturen und Obertöne. Dazu kommen dedizierte Bedienelemente für Type, Wave, Timbre und Shape sowie Tasten-Shortcuts pro Oszillator. Mit Voice Panning lassen sich die Stimmen zudem gezielt im Stereofeld platzieren.
Die Kernarchitektur der Klangerzeugung bleibt bestehen:
- 6-stimmige Polyphonie mit zwei digitalen Engines und analogen Filtern pro Stimme
- Oszillator-Algorithmen von Arturia, Mutable Instruments und Noise Engineering
- Drei Effekt-Slots mit jeweils 13 Algorithmen
- 64-Step-Sequenzer mit vier Modulationsspuren, Arpeggiator sowie Spice & Dice
- Anschlüsse für Audio, MIDI und USB auf der Rückseite
Zum Lieferumfang gehört das Software-Plugin MiniFreak V, das die Klangerzeugung in der DAW spiegelt und eine Steuerung in beide Richtungen erlaubt.
Quelle: Delamar