Fingerlab präsentiert mit der BloopMachine einen monophonen Synthesizer-Sequenzer für iOS und macOS, der sich an der TB-303 orientiert.
Mit der BloopMachine hat Fingerlab einen monophonen Synthesizer-Sequenzer vorgestellt. Die Software orientiert sich klanglich an der TB-303 und zielt auf Acid-Muster, Glitch-Klänge sowie generative Produktionen ab. Als Einflüsse führt der Entwickler Aphex Twin, Autechre sowie Morton Subotnick an.
Klangsynthese und Sequenzer
Die Klangerzeugung basiert auf einem monophonen Wavetable-Synthesizer mit resonantem Filter. Zur Klanggestaltung stehen Parameter für Oktave, Shape, Decay, Tone, Phase, LFO sowie eine Bend-Funktion bereit. Der integrierte Step-Sequenzer umfasst bis zu 32 Schritte und steuert Noten, Oktaven sowie sämtliche Syntheseparameter an. Über eine Mutate-Funktion lassen sich Synth- und Effektwerte per Tastendruck umformen.
Effekte und Ausstattung
Zur Ausstattung gehört eine sequenzier- und mutierbare Effektsektion mit folgenden Modulen:
- Ringmodulator
- Distortion
- Chorus
- Delay
- Reverb
Darüber hinaus bietet die Anwendung 48 Patterns, einen Song-Modus zum Anordnen auf einer Timeline, Regler für Tempo und Swing sowie eine Undo-Funktion. Anwender können eigene Presets verwalten, importieren und exportieren sowie Audio in Echtzeit ausspielen. Zukünftig sind MIDI-Mapping, MIDI-In-Clock und Ableton Link geplant, für die noch keine Zeitpunkte feststehen.
Systemvoraussetzungen
Die Software läuft als Standalone-Anwendung oder als AUv3-Plugin auf dem iPhone, iPad und Mac. Benötigt werden iOS beziehungsweise iPadOS 15.6 oder neuer sowie macOS 12.5 oder neuer. Auf Mac-Rechnern arbeitet das Programm nativ auf Apple Silicon. Der Speicherbedarf liegt bei 13,1 MB, während die Bedienoberfläche auf Englisch gehalten ist.
Quelle: Amazona