Denon DJ Prime 4+: Standalone-Controller mit Stem-Trennung
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Denon DJ Prime 4+: 4-Kanal-Standalone-Controller mit 10,1-Zoll-Touchscreen und Stem-Separation live.
Der Denon DJ Prime 4+ ist ein eigenständiger 4-Kanal-DJ-Controller, der komplett ohne Laptop läuft. Auf Engine DJ, dem hauseigenen Betriebssystem von Denon, holt das Gerät Stem-Separation erstmals in ein Standalone-System – laut Hersteller ein Novum in dieser Geräteklasse.
Auf einen Blick
- 4-Kanal-Mixer mit 10,1-Zoll-HD-Multitouch-Display
- Läuft auf Engine DJ mit drahtlosen Over-the-Air-Updates
- Streaming-Anbindung an Tidal, Beatport, Beatsource, SoundCloud GO+, Apple Music, Amazon Music Unlimited und Dropbox
- Erste Standalone-Stem-Separation der Branche laut Denon
Ein Pult, keine Kabel zum Laptop
Das Grundkonzept des Prime 4+ bleibt das der Prime-Reihe: vier Decks, ein großer Touchscreen in der Mitte, dazu vier USB-Eingänge, ein SD-Kartenslot und Platz für eine interne 2,5-Zoll-SATA-Festplatte. Wer auflegen will, braucht also weder Laptop noch Software auf einem separaten Rechner. Die hochauflösenden 6-Zoll-Jogwheels sind RGB-beleuchtet, dazu kommen 16 RGB-Performance-Pads und ein 8-fach-Sampler für Loops und Einspieler direkt am Gerät.
Stem-Separation direkt im Gerät
Der Hersteller bewirbt den Prime 4+ mit einer Funktion, die bislang vor allem aus Software-Plug-ins bekannt war: Stem-Separation direkt auf dem Standalone-System, ohne Umweg über einen Rechner. Damit lassen sich einzelne Elemente eines Tracks – etwa Vocals, Bass oder Drums – während des Sets isoliert an- und ausblenden. Ergänzt wird das durch mehr als 25 Main-Effekte und vier Sweep-Effekte sowie eine Dual-Mic-Steuerung mit eigenem Echo und EQ für Ansagen.
Streaming statt USB-Stick
Neben lokalen Dateien bindet der Prime 4+ eine ganze Reihe von Streaming-Diensten direkt ein: Tidal, Beatport, Beatsource, SoundCloud GO+, Apple Music, Amazon Music Unlimited sowie Dropbox als Cloud-Speicher. Für mobile DJs, die nicht jede Playlist vorher offline ziehen wollen, ist das ein praktischer Unterschied zu reinen USB-Playern. Über einen unabhängigen XLR-Zonenausgang lässt sich zudem ein zweiter Raum getrennt vom Hauptmix beschallen – etwa Foyer oder Terrasse bei einer Veranstaltung.
Häufige Fragen
Braucht der Prime 4+ einen Laptop?
Nein. Das Gerät läuft eigenständig auf Engine DJ, spielt Dateien von USB, SD-Karte oder interner Festplatte und bindet Streaming-Dienste direkt ein.
Was bringt die Stem-Separation konkret?
Sie trennt einen Track live in einzelne Bestandteile wie Gesang, Bass oder Schlagzeug, sodass sich diese im Set separat ein- und ausblenden lassen – laut Denon die erste Umsetzung dieser Art in einem Standalone-Controller. Wer sich generell mit Übergängen und Track-Auswahl beschäftigt, findet dazu auch Grundlagen im Camelot-Wheel-Guide.
| Kanäle | 4 |
|---|---|
| Display | 10,1 Zoll HD Multitouch |
| Jogwheels | 6 Zoll, hochauflösend, RGB |
| Performance-Pads | 16 RGB |
| Effekte | 25+ Main FX, 4 Sweep FX |
| Sampler | 8 Slots |
| Betriebssystem | Engine DJ (OTA-Updates) |
| Streaming | Tidal, Beatport, Beatsource, SoundCloud GO+, Apple Music, Amazon Music Unlimited |
| Speicher | 4× USB, SD-Slot, interne 2,5" SATA-HDD |
| Maße | ca. 72,9 × 49,7 × 10,4 cm |
| Gewicht | ca. 9,7 kg |
Wer mit CDJ-Setups vertraut ist, findet viele der Bedienkonzepte – etwa Hot Cues und Beat Jump – in ähnlicher Form auch hier wieder, siehe dazu die CDJ-Tricks 2026.
Quelle: Denon DJ, Produktseite Prime 4+.