GForce Software stellt Oberheim Matrix-12 vor
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
GForce Software hat in Zusammenarbeit mit Oberheim und Marcus Ryle eine Software-Nachbildung des Oberheim Matrix-12 herausgebracht.
GForce Software hat den Oberheim Matrix-12 als Software-Instrument vorgestellt. Die Neuentwicklung entstand in Zusammenarbeit mit Oberheim sowie Marcus Ryle, einem der Entwickler der ursprünglichen Hardware. Das Plugin bildet den 1985 erschienenen Matrix-12 sowie dessen Vorgänger Xpander ab und erweitert den Synthesizer um Funktionen für moderne Produktionsumgebungen.
Aufbau der Klangerzeugung
Die Software behält die zwölf Stimmen des Originals bei. Jede dieser Stimmen verfügt über zwei Oszillatoren mit Dreieck-, Sägezahn- und Pulswellenformen. Der zweite Oszillator bietet zudem Rauschen sowie Hard-Sync, während Frequenzmodulation innerhalb des Systems möglich ist. Das Signal durchläuft ein Filter mit 15 Betriebsarten sowie zwei VCAs.
Für die Steuerung stehen pro Stimme umfangreiche Modulationsquellen bereit:
- Fünf Hüllkurven und fünf LFOs
- Vier Ramp-Generatoren
- Drei Tracking-Generatoren zur Signalumwandlung
- Ein Lag-Prozessor für Übergänge
Bedienoberfläche und Ausstattung
Die Software führt eine Bedienoberfläche ein, die Modulationsabläufe und Signalwege visuell darstellt. Parameter lassen sich per Drag-and-drop verknüpfen. Zu den weiteren Funktionen gehören sechs Tastaturzonen, Mikro-Arpeggiatoren sowie Unterstützung für MPE. Das Instrument reagiert auf Anschlagdynamik, Release-Velocity, Druck, Pitch-Bend und Modulationsräder.
Das Plugin läuft unter macOS als Standalone-Version sowie in den Formaten Audio Units, AAX, VST und VST3. Unter Windows stehen Standalone, AAX, VST und VST3 zur Verfügung.
Quelle: Magnetic Magazine