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Denon DJ SC6000 Prime: Zwei Decks in einem Clubplayer
Symbolbild (KI-generiert)
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Denon DJ SC6000 Prime: Zwei Decks in einem Clubplayer

· Redaktion re:union Radio · 3 Min. Lesezeit

Denon DJ SC6000 Prime: 10,1-Zoll-Touchscreen, Dual-Layer mit eigenen Ausgängen, WLAN-Streaming und SATA-Schacht – alle Daten zum Player im Überblick.

Der Denon DJ SC6000 Prime spielt zwei Tracks gleichzeitig – aus einem einzigen Gehäuse, mit getrennten Ausgängen für jede Ebene. Denon DJ stellte ihn im Vorfeld der NAMM 2020 als Nachfolger des SC5000 vor, der Hersteller führt ihn als Flaggschiff-Mediaplayer für die Mainstage. Wenn du im Booth über eine Alternative zum gewohnten Setup nachdenkst, lohnt der genaue Blick auf die Daten.

Auf einen Blick

  • 10,1-Zoll-Multitouch-Display und 8,5-Zoll-Jogwheel mit eigenem Mini-Display
  • Dual-Layer: zwei Tracks parallel, jede Ebene mit eigenem analogen und digitalen Ausgang
  • Streaming per WLAN oder Ethernet, dazu 3 × USB, SD-Slot und ein Schacht für 2,5-Zoll-SATA-Festplatten
  • Digitalausgang mit 24 Bit und 96 kHz, läuft standalone mit Engine OS

Zwei Player in einem Gehäuse

Das Kernstück ist der Dual-Layer-Betrieb: Laut Denon DJ spielt der SC6000 zwei separate Tracks gleichzeitig und stellt sie als gestapelte Wellenformen dar. Bonedo bringt es auf eine einfache Rechnung: Beide Decks lassen sich separat an den X1850 oder ein anderes Mischpult ausgeben – zwei Player, vier Decks.

Gesteuert wird das über ein 10,1-Zoll-Touchdisplay, auf dem du suchst, lädst, durch die Wellenform wischst und Crates direkt am Gerät verwaltest. Im Vergleich zum SC5000 wuchs der Bildschirm laut Bonedo von 7 auf 10 Zoll, der gewonnene Platz ging in größere Navigations- und Bedientasten.

Jogwheel, Pads und Timestretch

Das Jogwheel misst 8,5 Zoll und hat eine einstellbare Spannung, in der Mitte sitzt ein 2,2-Zoll-Farbdisplay für Artwork oder Logo. Darunter liegen acht gummierte, beleuchtete Performance-Pads für Hot-Cues, Loops, Roll und Slice. Bonedo nennt außerdem einen 100 mm langen Pitchfader.

Für harmonisches Mixen bringt der Player Key-Shift und eine Key-Match-Funktion mit. Den Timestretch beschreibt Denon DJ als artefaktfrei auch bei extremen Tempoänderungen – Bonedo bescheinigt ihm einen hervorragenden Keylock.

Technische Daten

Display10,1 Zoll (257 mm), Multitouch
Jogwheel8,5 Zoll (216 mm), mit 2,2-Zoll-Display
WiedergabeDual-Layer, zwei Tracks gleichzeitig
Analogausgänge2 Cinch-Paare, 2,0 Vrms
Digitalausgänge2 × koaxial, 24 Bit / 96 kHz
Rauschabstand116 dB
Frequenzbereich22–22.000 Hz
Medien3 × USB-A, 1 × SD-Karte, Schacht für 2,5-Zoll-SATA-Festplatte
NetzwerkWLAN, Ethernet
DateiformateAAC/M4A, AIFF, ALAC, FLAC, MP3, MP4, Ogg Vorbis, WAV
DateisystemeexFAT, FAT32 (empfohlen)
Stromversorgung110–240 V Wechselstrom, 50/60 Hz, verriegelbare Kaltgerätebuchse
Maße (B × T × H)319,5 × 463,3 × 151,17 mm
Gewicht5,8 kg

Musik vom Stick, von der Platte oder aus der Cloud

Über WLAN oder Ethernet streamt der SC6000 ohne Rechner von Beatport LINK, Beatsource LINK, SoundCloud GO+ und TIDAL, dazu kommt deine eigene Sammlung aus Dropbox. Für lokale Medien stehen drei USB-Ports, ein SD-Slot und der interne SATA-Schacht bereit – große Sammlungen reisen so direkt im Gerät mit. Wie du deine Sticks für den Clubeinsatz sauber aufbaust, liest du in unserem DJ-Tipp zu USB-Sticks.

Noch nicht analysierte Tracks analysiert der Player selbst. Laut Bonedo importiert er auch rekordbox-Bibliotheken, lässt sich mit weiteren Playern vernetzen und unterstützt StagelinQ für Licht- und Videosteuerung, etwa mit SoundSwitch oder Resolume.

Für wen sich der SC6000 lohnt

Aus den Herstellerangaben ergibt sich ein klares Profil: Der SC6000 richtet sich an DJs, die standalone ohne Laptop spielen, zwischen Streaming und lokalen Medien wechseln und mit wenig Hardware mehr als zwei Decks fahren wollen. Wer lieber mit echtem Teller arbeitet, findet mit dem SC6000M eine motorisierte Variante mit Vinyl-Auflage. Ob Player oder Controller besser zu dir passt, klärt unser Vergleich DJ-Controller vs. CDJs.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SC6000 und SC6000M?

Der SC6000M hat statt des Jogwheels einen motorisierten Plattenteller mit Slipmat und Vinyl-Auflage. Laut Bonedo wiegt er 7 kg, der SC6000 5,8 kg.

Kann der SC6000 rekordbox-Bibliotheken lesen?

Ja. Bonedo beschreibt, dass sich Bibliotheken aus rekordbox importieren lassen. Außerdem bietet der Player Controller-Funktionen für VirtualDJ und Serato.

Welche Streamingdienste unterstützt der SC6000?

Denon DJ nennt Beatport LINK, Beatsource LINK, SoundCloud GO+ und TIDAL sowie Dropbox für die eigene Musiksammlung.


Quelle: Denon DJ – SC6000 Prime, Bonedo – Denon DJ SC6000 und SC6000M Prime, Bonedo – NAMM 2020: Denon DJ bringt SC6000(M) Prime

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