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Denon DJ SC6000M Prime: Motorisierter Media-Player im Detail
Symbolbild (KI-generiert)
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Denon DJ SC6000M Prime: Motorisierter Media-Player im Detail

· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit

Der SC6000M Prime kombiniert 10,1-Zoll-Touchscreen, motorisierten Plattenteller und Streaming direkt am Gerät.

Der Denon DJ SC6000M Prime ist der motorisierte Standalone-Media-Player der Prime-Serie und richtet sich an DJs, die vinylnahes Handling mit den Möglichkeiten eines modernen Digital-Decks verbinden wollen. Statt eines Jogwheels sitzt hier ein echter, angetriebener Plattenteller unter dem Touchscreen.

Auf einen Blick

  • 10,1-Zoll-Multitouch-Display mit Gestensteuerung
  • 8,5-Zoll-Aluminium-Plattenteller mit einstellbarem Torque
  • Digitalausgang mit 24 Bit / 96 kHz, Signal-Rausch-Abstand 116 dB
  • Eingebautes Streaming über Beatport LINK, Beatsource LINK, SoundCloud GO+, TIDAL und Dropbox

Ein Plattenteller, der wirklich dreht

Kernstück des SC6000M Prime ist der 8,5 Zoll große, motorisierte Aluminium-Plattenteller. Der Hersteller beschreibt das Konzept selbst so: „adjustable torque, high-resolution 8.5" motorized platter featuring ergonomic inset design.“ Die Torque-Einstellung erlaubt es, den Widerstand zwischen leichtgängig und schwer zu wählen – je nachdem, ob eher gescratcht oder klassisch gemixt wird. Ein Quick-Release-Slipmat-System sitzt obenauf.

Touchscreen als Arbeitsfläche

Über dem Teller thront das 10,1 Zoll große Full-Color-Display, laut Denon „the industry's largest and most advanced multi-touch DJ workflow display“. Darüber lassen sich Wellenformen, Bibliotheken und Effekte direkt mit den Fingern steuern, ohne den Blick zum separaten Laptop-Bildschirm wandern zu lassen. Acht beleuchtete Performance-Pads für Hot Cues, Loops, Roll und Slice ergänzen die Bedienoberfläche.

Streaming und Anschlüsse

Der SC6000M Prime läuft komplett standalone, inklusive WLAN- und Kabel-Internetzugang. Damit lässt sich direkt aus Beatport LINK, Beatsource LINK, SoundCloud GO+ und TIDAL streamen, alternativ aus der eigenen Dropbox-Cloud. Für lokale Medien stehen ein 2,5-Zoll-SATA-Einschub, ein SD-Kartenslot sowie USB-Anschlüsse (vorn und hinten) bereit. Per USB-Type-B lässt sich das Gerät zudem als Controller einbinden.

Touchscreen10,1" Multitouch
Plattenteller8,5", motorisiert, Torque einstellbar
Digital-Ausgang24 Bit / 96 kHz
Signal-Rausch-Abstand116 dB
StreamingBeatport LINK, Beatsource LINK, SoundCloud GO+, TIDAL, Dropbox
Anschlüsse2× RCA, 2× Koax-Digital, SD-Slot, 2,5" SATA-Bay, Ethernet, USB-A/B
Abmessungen319,5 × 463,3 × 151,2 mm
Gewicht7,01 kg (ohne Kabel)

Beim Timestretch verspricht Denon „artifact free, sonically perfect audio reproduction“, unterstützt wird eine breite Formatpalette von MP3 über FLAC bis ALAC. Über die Dual-Layer-Wiedergabe lassen sich zwei Tracks gleichzeitig auf einem Gerät fahren, jeweils mit eigenem analogen und digitalen Ausgang.

Häufige Fragen

Braucht man für den SC6000M Prime zwingend einen Laptop?

Nein. Das Gerät ist als Standalone-Player ausgelegt und kann über WLAN oder Kabelnetzwerk direkt streamen sowie von SD-Karte, USB oder interner SATA-Festplatte abspielen.

Was unterscheidet den SC6000M vom SC6000 ohne „M“?

Der SC6000M ersetzt das Jogwheel des SC6000 durch einen echten motorisierten 8,5-Zoll-Plattenteller mit einstellbarem Torque – für ein Handling, das näher an klassischen Vinyl-Turntables liegt. Die übrige Ausstattung wie Touchscreen, Streaming-Anbindung und Anschlüsse ist identisch.

Wer sich zusätzlich mit harmonischem Mixen beschäftigen will, findet passende Grundlagen im Beitrag zum Camelot Wheel. Einen Vergleich zur Pioneer/AlphaTheta-Konkurrenz liefert die Vorstellung des AlphaTheta CDJ-1500X.


Quelle: Denon DJ, Produktseite SC6000M Prime, SC6000/SC6000M Prime User Guide

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