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CDJ-3000-Loops: Mehr Spannung im Techno-Set
Bild: Pioneer DJ (Herstellerfoto)
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CDJ-3000-Loops: Mehr Spannung im Techno-Set

· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit

Der Pioneer DJ CDJ-3000 bringt eine überarbeitete Loop-Sektion mit 4- und 8-Beat-Loops, Reloop/Exit und Beat Jump für mehr Spannung im Techno-Set.

Loops entscheiden im Techno-Set darüber, ob ein Übergang trägt oder ob er einfach nur passiert. Mit dem CDJ-3000 hat Pioneer DJ die Loop-Sektion seines Flaggschiff-Players gegenüber dem Vorgänger CDJ-2000NXS2 spürbar erweitert – und liefert damit ein gutes Beispiel dafür, wie viel technisches Werkzeug hinter einem sauberen Loop-Break steckt.

Auf einen Blick

  • Der CDJ-3000 behält den klassischen 4-Beat-Loop-Regler und ergänzt ihn um einen neuen 8-Beat-Loop-Button.
  • Über erweiterte Optionen lassen sich auch ungeradzahlige Loops für polyrhythmische Effekte erzeugen.
  • Die Auto-Beat-Loop-Sektion wurde gegenüber dem Vorgängermodell überarbeitet.
  • Reloop/Exit, Loop In/Out und Beat Jump stehen als feste Hardware-Tasten zur Verfügung.

Was der 8-Beat-Loop-Button bringt

Bislang kannten CDJ-Nutzer vor allem den 4-Beat-Loop als schnellen Zugriff für kurze, treibende Wiederholungen. Pioneer DJ beschreibt die Erweiterung beim CDJ-3000 so: „As well as the popular 4-Beat Loop control from the CDJ-2000NXS2, the CDJ-3000 includes an 8-Beat Loop button for further creative options. Want to make polyrhythmic loops? Use the expanded options for odd-numbered loops to remix sounds on the fly.“ Damit lassen sich längere Phrasen einfangen, ohne den Loop erst manuell über Loop In und Loop Out zu setzen.

Loop In/Out und Reloop/Exit

Für individuelle Loop-Längen bleibt die klassische Kombination aus Loop In und Loop Out erhalten: Ist bereits ein Loop aktiv, halbiert ein erneuter Druck auf die 4-Beat-Taste dessen Länge, ein Druck auf die 8-Beat-Taste verdoppelt sie. Reloop/Exit springt zurück zum zuletzt gesetzten Loop-Punkt oder verlässt den Loop sauber im Takt – ein Detail, das im Set den Unterschied zwischen einem kontrollierten Break und einem hörbaren Stolperer macht.

Beat Jump und Waveform als Orientierung

Ergänzt wird die Loop-Sektion durch die Beat-Jump-Tasten, mit denen sich innerhalb eines Tracks in festen Schrittgrößen vor- und zurückspringen lässt, sowie durch die 3-Band-Waveform, die Frequenzbereiche farblich trennt. Wer vor dem Setzen eines Loops die Struktur eines Tracks sehen will, orientiert sich daran leichter als am reinen Gehör.

GerätPioneer DJ CDJ-3000
Loop-Tasten4-Beat- und 8-Beat-Loop, zusätzlich ungeradzahlige Loop-Optionen
Loop-WerkzeugeLoop In/Out, Reloop/Exit, Halbieren/Verdoppeln über 4-/8-Beat-Taste
Weitere Performance-FunktionenBeat Jump, Key Sync, Key Shift, 3-Band-Waveform

Häufige Fragen

Braucht man für Loop-Techniken zwingend CDJs?

Nein. Die gleichen Grundprinzipien – kurze Loops zum Spannungsaufbau, längere zum Überbrücken – lassen sich auch mit Controllern umsetzen, etwa dem Pioneer DJ DDJ-FLX10. CDJs wie der CDJ-3000 bieten dafür eigene, dedizierte Hardware-Tasten statt Software-Zuweisungen.

Was unterscheidet den 8-Beat- vom 4-Beat-Loop?

Der 4-Beat-Loop fängt eine kürzere Phrase ein und eignet sich für treibende Wiederholungen, der 8-Beat-Loop erfasst eine doppelt so lange Passage und wirkt dadurch offener. Über einen erneuten Tastendruck lässt sich die Länge eines aktiven Loops danach noch halbieren oder verdoppeln.

Wer die Loop-Sektion des CDJ-3000 mit der eines Standalone-Players wie dem Denon DJ SC6000 Prime vergleicht, sieht schnell, dass die Grundidee bei allen Herstellern gleich ist: schnelle Hardware-Zugriffe statt Mausklicks – nur die Wege dorthin unterscheiden sich im Detail.


Quelle: Pioneer DJ, CDJ-3000 Produktseite, VirtualDJ Hardware-Handbuch CDJ-3000.

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