Eurorack für Einsteiger: die besten Module zum Start
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Eurorack ist die offene Plattform für modulare Synthesizer: Wir zeigen, mit welchen Modulen Einsteiger starten und wie das System wächst.
Mutable Instruments Plaits und Make Noise Maths gehören zu den bekanntesten Eurorack-Modulen für den Einstieg in die modulare Synthese. Beide Hersteller legen in ihrer technischen Dokumentation offen, was die Module im Detail leisten – Grundlage für einen nüchternen Blick auf zwei Klassiker.
Auf einen Blick
- Plaits bündelt laut Mutable Instruments 16 Syntheseverfahren – acht tonale und acht für Rauschen/Perkussion – in 12 HP
- Maths ist laut Make Noise ein analoger Funktionsgenerator für Hüllkurven und LFOs von 25 Minuten bis 1 kHz, 20 HP breit
- Plaits arbeitet intern mit 32-Bit-Fließkomma-Genauigkeit und besitzt ein eingebautes Low-Pass-Gate
- Maths kann laut Hersteller bis zu vier Signale addieren, subtrahieren oder per OR verknüpfen
Mutable Instruments Plaits: 16 Syntheseverfahren in 12 HP
Laut der offiziellen Mutable-Instruments-Dokumentation ist Plaits ein Makro-Oszillator, der 16 Syntheseverfahren in einem 12 HP breiten Gehäuse vereint, acht für tonale Sounds und acht für Noise- und Perkussionsklänge. Der Hersteller beschreibt darunter unter anderem virtuell-analoge Oszillatoren, FM-Synthese, Formanten- und additive Synthese, Wavetables sowie Sprachsynthese-Algorithmen. Das Modul besitzt zwei Ausgänge (OUT und AUX), ein internes Decay-Envelope sowie ein eingebautes Low-Pass-Gate mit eigenem CV-Eingang für den Pegel. Die Signalverarbeitung erfolgt laut Dokumentation mit 32-Bit-Fließkomma-Genauigkeit und ist bandbegrenzt, um Aliasing bei 48 kHz zu vermeiden. Der Stromverbrauch liegt bei 50 mA auf der +12-Volt- und 5 mA auf der -12-Volt-Schiene.
Make Noise Maths: der analoge Funktionsgenerator
Make Noise beschreibt Maths in den eigenen technischen Unterlagen als analogen Computer für musikalische Zwecke, der lineare, logarithmische und exponentielle, ausgelöste oder kontinuierliche Funktionen erzeugt. Das 20 HP breite Modul lässt sich laut Hersteller als spannungsgesteuerter Hüllkurvengenerator oder LFO im Bereich von 25 Minuten bis 1 kHz einsetzen und kann bis zu vier Signale durch Addition, Subtraktion oder eine OR-Verknüpfung verarbeiten. Genannt wird zudem der Einsatz zur Modulation des hauseigenen DPO-Oszillators. Der Stromverbrauch beträgt 60 mA auf der +12-Volt- und 50 mA auf der -12-Volt-Schiene, die maximale Bautiefe mit Stromkabel 32 mm.
Technische Daten im Vergleich
| Modul | Mutable Instruments Plaits |
|---|---|
| Funktion | Makro-Oszillator, 16 Syntheseverfahren |
| Breite | 12 HP |
| Stromverbrauch | +12V: 50 mA / -12V: 5 mA |
| Modul | Make Noise Maths |
| Funktion | Analoger Funktionsgenerator / Hüllkurve / LFO |
| Breite | 20 HP |
| Stromverbrauch | +12V: 60 mA / -12V: 50 mA |
Wer sich generell für Studio- und DJ-Equipment interessiert, findet weitere Einordnungen in unserem Beitrag zum Sennheiser HD 400S sowie in der Übersicht zu aktuellen Dark-Techno-Releases.
„16 deep synthesis models“ mit „two detuned virtual analog oscillators“, FM-, Formanten- und additiver Synthese sowie Wavetable- und Sprachsynthese-Algorithmen – so beschreibt Mutable Instruments die Klangbasis von Plaits.
Make Noise nennt Maths einen „analogen Computer für musikalische Zwecke“, der als „spannungsgesteuerter Hüllkurvengenerator oder LFO von 25 Minuten bis 1kHz“ arbeitet.
Häufige Fragen
Wie breit ist Plaits und wie viel Strom braucht es?
Laut Mutable-Instruments-Dokumentation ist Plaits 12 HP breit und benötigt 50 mA auf der +12-Volt- sowie 5 mA auf der -12-Volt-Schiene.
Wofür wird Maths laut Hersteller eingesetzt?
Make Noise nennt den Einsatz als spannungsgesteuerten Hüllkurvengenerator oder LFO sowie zur Verarbeitung von bis zu vier Signalen per Addition, Subtraktion oder OR-Verknüpfung, etwa zur Modulation des DPO-Oszillators.