Novation Launchpad Pro: 64 Pads mit Aftertouch für Ableton Live
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Novation Launchpad Pro: 64 druckempfindliche Pads mit Aftertouch, Standalone-Sequencer und tiefe Ableton-Live-Integration in einem Grid-Controller.
Der Novation Launchpad Pro ist ein Grid-Controller, der seit Jahren als eine der zentralen Schnittstellen zwischen Hardware und Ableton Live gilt. Mit 64 druckempfindlichen Pads, vollwertigem Aftertouch und einem eingebauten Standalone-Sequencer richtet er sich an Produzenten und DJs, die Clips, Szenen und Sounds direkt unter den Fingern statt in der Maus haben wollen.
Auf einen Blick
- 64 Velocity-sensitive Pads mit polyphonem Aftertouch
- 42 hintergrundbeleuchtete Tactile-Click-Buttons und 106 RGB-LEDs
- Vierspuriger, achtstimmiger Standalone-Sequencer mit 32 Steps
- USB-C-Anschluss sowie drei MIDI-Ports für den Betrieb ohne Rechner
Pads statt Bildschirm
Novation setzt beim Launchpad Pro konsequent auf die Pad-Fläche als Hauptinteraktion. Kein Display lenkt vom Griffgefühl ab, dafür sitzen 106 RGB-LEDs unter den Pads und Tasten, die Clip-Status, Szenen und Notenlagen farblich unterscheidbar machen. Die 42 zusätzlichen Tactile-Click-Buttons übernehmen Transport, Mixer-Zugriff und Modus-Wechsel, sodass sich Sets während einer Live-Performance ohne Blick auf den Laptop steuern lassen.
Aftertouch und Custom Modes
Der polyphone Aftertouch je Pad erlaubt es, nach dem Antippen weiterhin Druck auf einzelne Noten zu geben – etwa um Filter, Lautstärke oder Modulation eines Ableton-Instruments in Echtzeit zu formen, während andere Pads unverändert klingen. Über Custom Modes lässt sich das Grid zudem frei belegen und so als universelle MIDI-Steuerfläche für andere Software oder Hardware einsetzen, die entsprechende Skripte annimmt.
Standalone-Sequencer ohne Laptop
Abseits des Rechners bringt das Launchpad Pro einen eigenen Sequencer mit: vier Spuren, acht Stimmen Polyphonie und 32 Steps pro Pattern, dazu Pattern-Verkettung sowie Probability- und Mutation-Funktionen, die Variationen in Echtzeit einstreuen. Für den Standalone-Betrieb liegt ein eigenes Netzteil bei, sodass der Controller auch fernab vom Studio als eigenständiges Instrument funktioniert.
Integration in Ableton Live und Logic Pro
Der Hersteller beschreibt das Gerät als für die Steuerung von Clips, Szenen, Mixer und Transport in Ableton Live und Logic Pro ausgelegt. In der Praxis heißt das: Szenen starten, Lautstärken anpassen und zwischen Ansichten wechseln, ohne die Maus anzufassen – ein Workflow, der besonders bei Live-Sets mit vorbereiteten Clips greift.
| Pads | 64 Velocity-sensitive Pads, polyphoner Aftertouch |
|---|---|
| Tasten | 42 hintergrundbeleuchtete Tactile-Click-Buttons |
| Beleuchtung | 106 RGB-LEDs |
| Anschlüsse | USB-C, MIDI In/Out 1/Out 2 (Thru), Kensington-Slot |
| Abmessungen | 268 × 268 × 18 mm |
| Standalone-Sequencer | 4 Spuren, 8-stimmig polyphon, 32 Steps |
„64 Velocity Sensitive Pads with Polyphonic Aftertouch“ – Novation zur Pad-Sektion des Launchpad Pro.
„Most powerful and playable grid controller ever“ – so beschreibt Novation das Gerät für Produktion in Ableton Live und Logic Pro.
Wer auf Hardware setzt, die auch ohne Rechner Beats liefert, findet mit dem Native Instruments Maschine+ eine vergleichbare Standalone-Idee für den Studio-Alltag. Für Sets, die stärker auf Stems und Live-Remixe setzen, lohnt ein Blick auf den Pioneer DJ DDJ-FLX10.
Häufige Fragen
Braucht das Launchpad Pro zwingend einen Laptop?
Nein. Der eingebaute Standalone-Sequencer mit vier Spuren und 32 Steps pro Pattern läuft eigenständig, sofern das mitgelieferte Netzteil angeschlossen ist.
Wofür eignet sich der Aftertouch konkret?
Polyphoner Aftertouch erlaubt es, nach dem Antippen eines Pads weiterhin Druck auf genau diese Note zu geben, etwa um Filter oder Modulation eines Ableton-Instruments live zu verändern, ohne andere Pads zu beeinflussen.
Quelle: Novation, offizielle Produktseite Launchpad Pro.