Roland TR-8S: Die Drum-Machine mit Roland-Erbe im Detail
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Roland TR-8S: ACB-Technologie, FM-Synthese und Sample-Import vereint in einer Drum-Machine für Studio und Bühne.
Die Roland TR-8S steht in der Tradition der legendären TR-808 und TR-909 – und verbindet dieses Erbe mit moderner Sound-Technik für den heutigen Produktions- und Bühnenalltag. Roland beschreibt sie selbst so: „Born of the most famous and influential drum machines ever made, the TR-8S combines the best of its Roland heritage with modern production techniques and comprehensive sound design.“
Auf einen Blick
- ACB-Klänge (Analog Circuit Behavior) aus Bass Drum, Snare, Tom, Rim Shot, Hand Clap, Hi-Hat, Cymbal und Percussion
- 72 editierbare FM-Sounds sowie über 300 Preset-Samples
- 16-Step TR-REC-Sequencer mit 8 Variationen pro Pattern und 128 User Patterns
- 8 analoge Einzelausgänge, MIDI und USB-Audio/MIDI
Klangerzeugung: ACB, FM und eigene Samples
Kern der TR-8S ist die ACB-Technologie, mit der Roland das Schaltungsverhalten der klassischen analogen Drum-Machines nachbildet. Darüber hinaus bringt das Gerät 72 FM-Sounds mit, die sich frei editieren lassen, sowie mehr als 300 Preset-Samples. Wer eigenes Material einsetzen will, importiert es per SD-Karte – bis zu 600 Sekunden Gesamtspielzeit stehen dafür zur Verfügung. Damit ist die TR-8S keine reine Retro-Maschine, sondern ein Instrument, das klassische und moderne Klangwelten unter einer Oberfläche zusammenführt.
Sequencer und Aufbau für den Live-Einsatz
Der 16-Step TR-REC-Sequencer erlaubt acht Variationen (A–H) je Pattern, dazu kommen 128 User Patterns mit jeweils zwei Fill-in-Patterns. Insgesamt stehen elf Instrumenten-Teile plus ein Trigger-Out-Kanal zur Verfügung. Für die Performance selbst gibt es ein velocity-sensitives Instrument-Pad, über das sich Sounds direkt spielen und variieren lassen – ein Detail, das die TR-8S klar auf den Bühneneinsatz hin auslegt, nicht nur auf den Studiobetrieb.
Effekte und Anschlüsse
Jedes Instrument verfügt über eigene Instrument-FX wie Hochpass- und Tiefpassfilter, Compressor, Drive und Crusher. Auf der Masterspur liegen zusätzlich performance-taugliche Effekte wie Phaser, Flanger und Distortion, dazu Reverb und Delay als eigene Effekttypen. Am Gehäuse selbst sitzen acht analoge Einzelausgänge, davon der Mix Out als 1/4″-TRS-Buchse und die zuweisbaren Ausgänge im 1/4″-Klinkenformat, dazu ein Trigger-Ausgang, ein Stereo-Audioeingang, MIDI In/Out sowie ein USB-Type-B-Port für Audio und MIDI, ergänzt um einen SD-Kartenslot.
| Klangquellen | ACB-Sounds, 72 FM-Sounds, 300+ Samples |
|---|---|
| Sequencer | 16-Step TR-REC, 8 Variationen/Pattern, 128 User Patterns |
| Instrumente | 11 Teile + 1 Trigger-Out-Kanal |
| Ausgänge | 8× Analog (Mix Out 1/4″ TRS, Assignable Outs 1/4″), Trigger Out |
| Digital | MIDI In/Out, USB Type-B (Audio/MIDI), SD-Kartenslot |
„Born of the most famous and influential drum machines ever made, the TR-8S combines the best of its Roland heritage with modern production techniques and comprehensive sound design.“
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Häufige Fragen
Für wen ist die TR-8S gedacht?
Roland richtet sich mit der TR-8S laut Herstellerbeschreibung an Studio-Producer und Live-Performer in der elektronischen Musik, die klassische Drum-Machine-Sounds mit moderner Sound-Gestaltung verbinden wollen.
Können eigene Sounds eingespielt werden?
Ja, eigene Samples lassen sich per SD-Karte importieren, mit einer Gesamtkapazität von bis zu 600 Sekunden zusätzlich zu den mehr als 300 mitgelieferten Preset-Samples.
Quelle: Roland Corporation, offizielle Produktseite TR-8S.