DJM-A9: Pioneer DJ stellt neuen 4-Kanal-Clubmixer vor
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
Der DJM-A9 von Pioneer DJ bringt 32-Bit-Wandler, Booth-EQ und Phantomspeisung für Mikrofone in den Club.
Der DJM-A9 ist der neue 4-Kanal-Mixer von Pioneer DJ für den Clubeinsatz. Das Unternehmen positioniert ihn als Nachfolger der DJM-900NXS2-Reihe und wirbt mit dem Satz, das Gerät hebe den Standard für Club-Mixer an.
Auf einen Blick
- 4-Kanal-Mixer mit 32-Bit-A/D- und D/A-Wandlern von ESS Technology
- 14 Beat-FX, darunter drei neue Effekte: Mobius, Triplet Filter und Triplet Roll
- 2-Band-Booth-EQ und erstmals phantomgespeister Mikrofon-Eingang
- MAGVEL FADER der dritten Generation und eingebautes WLAN für die Stagehand-App
Wandler und Klang
Pioneer DJ setzt beim DJM-A9 auf 32-Bit-Wandler von ESS Technology, sowohl am Eingang als auch am Ausgang für Master- und Booth-Signal. Der Hersteller beschreibt das Ergebnis als „crystal-clear, high-resolution sound“ und verspricht, dass der Klang aus den Booth-Monitoren dem entspricht, was das Publikum auf der Tanzfläche hört. Genau dafür gibt es einen eigenen 2-Band-Booth-EQ für High- und Low-Frequenzen, mit dem sich der Sound am Pult unabhängig vom Hauptmix anpassen lässt.
Effekte und Bedienung
Für die Effektsteuerung besitzt der DJM-A9 ein Farbdisplay, über das die Beat-FX bedient werden, sowie einen dedizierten CH-SELECT-Button für den schnellen Kanalwechsel. Insgesamt stehen 14 Beat-FX zur Verfügung, ergänzt um die drei neuen Effekte Mobius, Triplet Filter und Triplet Roll. Echo und Ping-Pong-Delay lassen sich über das beleuchtete X-Pad steuern.
Mikrofon und Anschlüsse
Neu ist ein phantomgespeister Mikrofon-Eingang – laut Pioneer DJ der erste seiner Art bei einem DJ-Mixer. Dazu kommen drei Mikrofon-Effekte (Echo, Pitch, Megaphone), ein eigener Reverb-Effekt und ein Push-to-Talk-Button; das Mikrofonsignal lässt sich wahlweise von Aufnahmen ausschließen. Bei den Anschlüssen bietet der DJM-A9 vier USB-Ports (zwei Type-B, zwei Type-C), einen Bluetooth-Eingang, der sich auf jeden Kanal routen lässt, sowie zwei unabhängige Kopfhörerausgänge.
Software und Club-Infrastruktur
Der Mixer unterstützt DVS-Betrieb mit rekordbox und Serato DJ Pro sowie Aufnahme und Streaming über DJM-REC. Für den Club-Alltag bringt er eingebautes WLAN für die Stagehand-App zur iPad-Fernüberwachung mit, dazu ShowKontrol und eine PRO-DJ-LINK-Bridge für Front-of-House-Anwendungen. Der Crossfader ist ein MAGVEL FADER der dritten Generation, die Channel-Fader sollen laut Hersteller hochwertiger ausfallen als beim DJM-900NXS2.
| Kanäle | 4 |
|---|---|
| A/D- und D/A-Wandler | 32-Bit, ESS Technology |
| Beat-FX | 14, inkl. Mobius, Triplet Filter, Triplet Roll |
| Booth-EQ | 2-Band (High/Low) |
| USB-Anschlüsse | 2× Type-B, 2× Type-C |
| Maße | 407,4 × 458,3 × 107,9 mm |
„The 4-channel DJM-A9 raises the bar for club standard mixers.“
„Sound from the booth monitors that's the same as the crowd hears on the dancefloor.“
Für Mixing-Grundlagen am neuen Pult lohnt sich ein Blick auf den EQ-Mixing-Guide für DJs; wer harmonische Übergänge sucht, findet sie im Beitrag zum Camelot Wheel.
Häufige Fragen
Was unterscheidet den DJM-A9 vom DJM-900NXS2?
Pioneer DJ nennt vor allem die 32-Bit-Wandler, die drei neuen Beat-FX, den phantomgespeisten Mikrofon-Eingang und die laut Hersteller hochwertigeren Channel-Fader als zentrale Neuerungen gegenüber der Vorgängerserie.
Für welchen Einsatzbereich ist der Mixer gedacht?
Der DJM-A9 richtet sich an den Clubbetrieb und professionelle Veranstaltungstechnik, unter anderem durch Front-of-House-Funktionen wie Stagehand-App, ShowKontrol und PRO-DJ-LINK-Bridge.
Quelle: Pioneer DJ, DJM-A9 Produktseite