Efdemin wird Gastprofessor an der UdK Berlin
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
Phillip Sollmann und Antje Vowinckel übernehmen die gemeinsame Leitung des Masterstudiengangs Sound Studies and Sonic Arts an der UdK Berlin.
An der Universität der Künste Berlin wurden Phillip Sollmann, bekannt als Efdemin, sowie Antje Vowinckel als Gastprofessor:innen berufen. Beide teilen sich künftig im 50-Prozent-Tandem die Leitung des Masterprogramms Sound Studies and Sonic Arts am dortigen Career College.
Leitung im Tandem
Vowinckel arbeitet als international prämierte Klangkünstlerin, Komponistin sowie Performerin mit Schwerpunkt auf experimenteller Radiokunst. Sollmann bewegt sich zwischen elektronischer Clubmusik, Klangforschung, Installationen und zeitgenössischer Komposition. Neben seiner Rolle in der weltweiten Technoszene schuf er unter anderem das Projekt Monophonie sowie gemeinsam mit Konrad Sprenger das Modular Organ System.
Prof. Karin Bjerregaard Schlüter, Geschäftsführende Direktorin des UdK Berlin Career College, erklärte in einer Pressemitteilung:
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Antje Vowinckel und Phillip Sollmann zwei so profilierte Persönlichkeiten gewinnen konnten, und wünschen beiden einen guten Start, viel Erfolg und Freude bei ihrer gemeinsamen Aufgabe“.
Ungewisse Zukunft des Studiengangs
Die Berufung erfolgt in einer Umbruchphase. Im Januar teilte die Hochschulleitung mit, alle Masterprogramme des Zentralinstituts für Weiterbildung und Transfer ab dem Wintersemester einzustellen. Als Ursache nannte die Universität eine strategische Neuausrichtung aufgrund geänderter Vorgaben im Berliner Hochschulgesetz. Eine Petition gegen das Aus unterschrieben mehr als 5.000 Menschen, darunter Robert Henke, Dasha Rush, Jan St. Werner, Gerhard Behles und Carsten Nicolai.
Nach Auskunft der Pressestelle bleibt es bei der schrittweisen Beendigung des Programms in der bisherigen Form. Neue Personen werden nicht mehr zugelassen, die aktuell verbleibenden Studierenden – zum Zeitpunkt der Ankündigung waren es 63 – sollen ihren Abschluss beenden können. Parallel gebe es Überlegungen und Gespräche über eine künftige Neugestaltung des Studiengangs an der Hochschule, wobei Details dazu noch offen sind. Entsprechend steht auch die genaue Dauer des Engagements von Sollmann und Vowinckel noch nicht fest.
Quelle: Groove