Euterpe Vertice Filterbank vorgestellt
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
Die analoge Vertice Filterbank von Euterpe Synthesizer Laboratories bietet drei Steiner-Parker-Filter, flexible Routings und ein 5-HE-Format.
Euterpe Synthesizer Laboratories hat die Vertice Filterbank im Überblick präsentiert. Hinter der italienischen Manufaktur stehen Stefano Bersanetti und Mirella Vigna. Die komplett in Handarbeit gefertigte analoge Hardware ist im 19-Zoll-Rackformat mit 5 HE oder wahlweise mit Holzseitenteilen aufgebaut. Das Gerät wiegt knapp 8 kg und besitzt ein internes Netzteil.
Aufbau und Signalarchitektur
Die Hardware setzt auf drei diskrete Multimode-Filter mit Steiner-Parker-Schaltung, die jeweils Tiefpass, Bandpass und Hochpass mit 12 dB pro Oktave bieten. Neben echtem Stereobetrieb und separaten Abgriffen lassen sich die Filter kaskadieren, um eine Flankensteilheit von 36 dB pro Oktave mit gemeinsamer Master-Cutoff-Regelung zu erzielen. Über Schalter namens Emphasis Attitude kann die Rückkopplung von Diode auf Transistor umgestellt werden, was eine früh einsetzende Eigenschwingung erzeugt. Filter A verfügt zudem über eine zuschaltbare Verzerrung.
Modulation und Steuerung
Zur Klangformung stehen eine loopbare ADSR-Hüllkurve und ein THAT2181-basierter VCA bereit. Buchsen sind vollständig als 6,3-mm-Klinken ausgeführt. An den hinteren Einzelausgängen der Kanäle A und B werden Pegel von bis zu 14 Vpp für modulare Systeme erreicht. Das Audiosignal kann über ein Gate auch zur hüllkurvengesteuerten Absenkung genutzt werden.
- Drei Steiner-Parker-Filter mit Tiefpass, Bandpass und Hochpass
- Betriebsmodi: Stereo, Mono, kaskadiert als 36-dB-Filter oder Synthesizer
- Routing auf loopbare ADSR-Hüllkurve und VCA
- Optionale Holzseitenteile und zwei Bestückungsvarianten mit Vintage-Bauteilen
Quelle: Amazona