Roland JUPITER-08 als kompakter Synthesizer vorgestellt
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
Roland hat den JUPITER-08 vorgestellt. Die digitale Nachbildung des JUPITER-8 von 1981 bietet bis zu 32 Stimmen und einen integrierten Sequenzer.
Zum 45. Jubiläum des JUPITER-8 von 1981 hat Roland den kompakten Boutique-Synthesizer JUPITER-08 vorgestellt. Das Instrument greift das Modell von 1981 auf und wird zusammen mit dem K-25m Keyboard Dock ausgeliefert, wodurch es sich unmittelbar bedienen lässt.
Klangerzeugung und Aufbau
Die digitale Nachbildung arbeitet regulär mit acht Stimmen und lässt sich auf maximal 32 Stimmen erweitern. Zwei Oszillatoren pro Stimme bilden das Fundament der Synthese, ergänzt durch Pulsbreitenmodulation, Sync und Cross-Modulation. Für die Klangbearbeitung stehen ein Hochpassfilter sowie ein resonanzfähiges Tiefpassfilter mit wahlweise 12 oder 24 dB/Oktave Flankensteilheit bereit. Sounds können als Layer kombiniert oder per Split auf der Tastatur verteilt werden. Das angewinkelt aufstellbare Bedienfeld besitzt zahlreiche Regler sowie Schieberegler.
Sequenzer und Effekte
Zur Ausstattung gehört ein zweiteiliger polyphoner 64-Step-Sequencer mit Motion Recording und Arpeggiator, der mehrere Noten pro Schritt verarbeiten kann. Die interne Effektsektion umfasst:
- 17 MFX-Typen einschließlich Stereo-Chorus
- Separates Delay
- Reverb mit fünf Typen und Shimmer-Modus
Für die Verbindung mit externen Geräten oder Musiksoftware existieren USB-C für Audio und MIDI, ein externer Clock-Eingang sowie 5-Pol-MIDI-Buchsen (In/Out). Zusätzliche Anschlüsse für Audio und Kopfhörer sind ebenfalls auf der Rückseite vorhanden. Der JUPITER-08 verfügt über eingebaute Lautsprecher und läuft wahlweise über USB-C oder vier AA-Batterien, mit denen im Betrieb mit Ni-MH-Akkus bis zu sechs Stunden erreicht werden.
Quelle: Delamar