TRAKTOR PRO 4: Stem-Trennung und Pattern Player im Deck
· Redaktion re:union Radio · 2 Min. Lesezeit
TRAKTOR PRO 4 bringt Stem-Trennung per iZotope RX, Pattern Player mit Signature-Kits und über 40 Effekte fürs DJ-Set.
TRAKTOR PRO 4 ist die aktuelle Ausbaustufe von Native Instruments' DJ-Software und geht deutlich über das, was frühere 3er-Versionen boten, hinaus. Kern der neuen Version ist die waveformbasierte Stem-Trennung direkt im Deck – Drums, Bässe, Instrumente und Vocals lassen sich live isolieren, statt vorher offline gerendert zu werden.
Auf einen Blick
- Stem-Trennung in Echtzeit über iZotope-RX-Technologie
- Pattern Player mit Signature-Drumkits von Rebekah, Luke Slater, Len Faki, Chris Liebing und Nicole Moudaber
- Mehr als 40 Deck-FX plus neue Mixer-FX, darunter Dub-Delays, Reverbs und Phaser
- Ozone Maximizer für lautstärkeoptimiertes Mastering ohne Clipping
Stems ohne Umweg
Native Instruments beschreibt die Funktion so: „Verwandle dein Mixing und Remixing mit der Stem-Aufteilung.“ Die vier Spuren werden per iZotope-RX-Technologie aus jedem Track herausgelöst und lassen sich einzeln stumm- oder solo-schalten, während die Wellenform im Deck sichtbar bleibt. Für Sets, die zwischen Acapella-Einwürfen und reinen Drum-Passagen wechseln, entfällt damit die vorherige Stem-Vorbereitung außerhalb der Software.
Pattern Player mit Handschrift bekannter DJs
Neu ist außerdem der Pattern Player: Er liefert Drum-Machine-Sounds als eigene Signature-Kits, kuratiert von Künstlern wie Rebekah, Luke Slater, Len Faki, Chris Liebing und Nicole Moudaber. Damit lassen sich zusätzliche Percussion-Layer direkt im Set aufbauen, ohne externe Hardware oder ein zweites Programm.
Effekte, Beatgrids und Mastering
Für die Klanggestaltung stehen laut Native Instruments „mehr als 40 Deck FX und neue Mixer FX“ bereit, darunter Dub-Delays, Reverbs und Phaser-Effekte über vier zuweisbare Effektprozessoren. Die Beatgrid-Erkennung arbeitet flexibel bei Tempowechseln innerhalb eines Tracks, das Timestretching läuft über Elastique 3, um die Klangqualität bei Loops, Beat-Jumps und Beat-Effect-Layering zu erhalten. Der Ozone Maximizer, ebenfalls auf iZotope-Mastering-Technologie basierend, hebt über Intelligent Release Control die Lautstärke an, ohne die Signale zu übersteuern.
| Decks | 4 |
|---|---|
| Preis | 149 € |
| EQ/Filter-Modelle | Xone:95, DJM-600 |
| Anbindung | MIDI, Ableton Link, DVS/Timecode-Vinyl |
| Controller | Traktor S2, S4, X1, Z1; club-übliche Mixer/CDJs über zertifizierte Interfaces; manuelles MIDI-Mapping möglich |
| Streaming | 2 Monate Beatport Pro kostenlos für Neukunden, Preview auch ohne Konto |
Häufige Fragen
Mit welchen Controllern arbeitet TRAKTOR PRO 4?
Native Instruments nennt die Traktor-Controller S2, S4, X1 und Z1 sowie club-übliche Mixer und CDJs über zertifizierte Interfaces, dazu manuelles MIDI-Mapping.
Was liefert der Pattern Player?
Signature-Drumkits kuratierter Künstler direkt im Set. Für Hot-Cue- und Beat-Jump-Workflows lässt sich das als zusätzliche Percussion-Ebene einbinden.
Wer bislang mit EQ-basierten Übergängen arbeitet, findet in TRAKTOR PRO 4 mit den Xone:95- und DJM-600-Filtermodellen vertraute Werkzeuge – ergänzt um die neuen Stem- und Pattern-Optionen für aufwendigere Live-Edits.
Quelle: Native Instruments, Produktseite TRAKTOR PRO 4.