Liquid Sky d-vices XEN FX LAB vorgestellt
· Redaktion re:union Radio · 1 Min. Lesezeit
Liquid Sky d-vices hat XEN FX LAB vorgestellt. Die Software erweitert das Delay-Konzept um einen modellierten Federhall, Dub-Funktionen und Leistungsoptimierungen.
Liquid Sky d-vices hat die Software XEN FX LAB vorgestellt, einen Nachfolger zum Zen Delay. Die Anwendung läuft unter macOS und Windows als Standalone, VST3 und AU sowie auf iOS.
Neue Funktionen und Klangerzeugung
Klanglich setzt das Programm weiterhin auf ein resonanzfähiges virtuell-analoges Filter und Röhrensättigung (Tube Drive), gepaart mit einer Echosektion, die sechs Betriebsarten (Tape, Tape Ping-Pong, Digital Ping-Pong, Digital sowie Vintage) bereithält. Ein Editierbereich ermöglicht weiterhin Modulationen von Cutoff und Zeit sowie X-AM- und X-FM-Funktionen. Ergänzend wurden Leistungsoptimierungen umgesetzt, um die CPU-Last zu reduzieren.
Zu den wesentlichen Neuerungen gehören folgende Elemente:
- Federhall: Ein modellierter Spring Reverb am Ende der Signalkette, der sowohl das Wet- als auch das Dry-Signal beeinflusst. Neben dem Decay-Wert lässt sich auch die Spannung der Feder regeln. Ein REGEN-Regler führt das Signal für Feedback in die Feder zurück, während Wet/Dry und Spring-Mix getrennt regelbar bleiben.
- Strike: Eine Funktion, die ein Anstoßen des virtuellen Federtanks simuliert.
- Dub Mode: Bei aktivem Modus bleibt das eingehende Signal trocken, bis Dub betätigt oder gehalten wird. Nach dem Loslassen klingen die Echos aus, während neues Signal trocken darüber gespielt werden kann.
Quelle: CDM